Quiche Lorraine (Rindfleisch): Klassisch & unwiderstehlich lecker!

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Quiche Lorraine, ein Name, der sofort Bilder von gemütlichen Cafés in Frankreich und dem unwiderstehlichen Duft frisch gebackener Köstlichkeiten hervorruft. Dieses zeitlose Gericht hat seine Wurzeln tief in der französischen Region Lothringen und war ursprünglich ein einfacher Kuchen aus Brotteig, gefüllt mit einem Mix aus Eiern und Speck. Erst später entwickelte es sich zu der eleganten Tarte mit dem zarten Mürbeteig und der cremigen Füllung, die wir heute kennen und lieben.

Ich persönlich finde, dass es die perfekte Balance aus herzhaftem Speck, zartschmelzendem Käse und der samtigen Eier-Sahne-Mischung ist, die diese Quiche so unglaublich beliebt macht. Der knusprige Boden bildet dabei einen wunderbaren Kontrast zur saftigen Füllung. Es ist nicht nur ein Fest für den Gaumen, sondern auch ein vielseitiges Gericht, das sich hervorragend als Brunch, leichtes Mittagessen oder elegantes Abendessen eignet. Jeder Bissen dieser klassischen Quiche Lorraine erzählt eine Geschichte von Tradition und Genuss.

Die Zubereitung einer authentischen Quiche Lorraine mag auf den ersten Blick anspruchsvoll wirken, doch ich verspreche Ihnen, das Ergebnis ist jede Mühe wert und wird Ihre Liebsten begeistern. Begleiten Sie mich auf dieser kulinarischen Reise und entdecken Sie, wie Sie dieses französische Meisterwerk auch in Ihrer Küche zaubern können.

Zutaten:

  • Für den Mürbeteig (für eine Form von ca. 26-28 cm Durchmesser):

    • 250 g Weizenmehl (Type 405 oder 550)
    • 125 g kalte Butter, in kleinen Würfeln
    • 1 Teelöffel Salz
    • 50-70 ml eiskaltes Wasser (oder 1 kleines Eigelb und etwas Wasser)
  • Für die Füllung (Royale):

    • 200 g geräucherter Speck (Speckwürfel oder Bauchspeck, gewürfelt)
    • 3 große Eier (Größe M oder L)
    • 200 ml Sahne (mindestens 30% Fett, idealerweise Crème fraîche oder Double Cream)
    • 100 ml Vollmilch
    • 150 g Gruyère oder Emmentaler Käse, frisch gerieben
    • Eine Prise frisch geriebene Muskatnuss
    • Salz und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer nach Geschmack
    • 1 kleine Zwiebel (optional, fein gewürfelt)
    • Ein wenig Butter oder Öl zum Anbraten des Specks (falls nötig)

Der Mürbeteig: Das knusprige Fundament Ihrer Quiche Lorraine

  1. Die Vorbereitung des Teiges beginnt mit den richtigen Zutaten: Ich wiege das Mehl sorgfältig ab und gebe es in eine große Rührschüssel. Dazu kommt das Salz, das ich gut unterrühre, damit es sich gleichmäßig verteilt. Jetzt hole ich die kalte Butter aus dem Kühlschrank, die ich bereits in kleine, etwa 1 cm große Würfel geschnitten habe. Die Kälte der Butter ist hier entscheidend, denn sie sorgt später für die wunderbar blättrige und knusprige Textur, die wir an einem guten Mürbeteig so schätzen. Ich füge die eiskalten Butterwürfel zum Mehl.

    Nun kommt der entscheidende Schritt: Mit meinen Fingerspitzen reibe ich die Butter zügig und sanft in das Mehl ein. Es ist wichtig, die Butter nicht zu lange mit den warmen Händen zu bearbeiten, da sie sonst schmilzt und der Teig nicht so schön mürbe wird. Ich arbeite so lange, bis eine krümelige, sandige Mischung entsteht, die an groben Sand erinnert, mit einigen wenigen größeren, linsen- bis erbsengroßen Butterstückchen. Diese kleinen Butterstückchen sind das Geheimnis für die blättrige Struktur beim Backen.

  2. Die Zugabe der Flüssigkeit – Vorsicht ist besser als Nachsicht: Sobald die Butter-Mehl-Mischung die gewünschte Konsistenz hat, füge ich das eiskalte Wasser esslöffelweise hinzu. Manchmal verwende ich stattdessen ein kleines Eigelb und nur so viel Wasser, wie nötig ist, um den Teig zu binden – das Eigelb macht den Teig etwas geschmeidiger und verleiht ihm eine schönere Farbe. Ich arbeite das Wasser oder die Eigelb-Wasser-Mischung mit einer Gabel oder meinen Fingerspitzen nur so lange ein, bis sich der Teig gerade eben zusammenfügt. Es ist verlockend, alles Wasser auf einmal hineinzuschütten, aber das kann schnell zu einem zu nassen Teig führen, der dann klebrig und schwer zu handhaben ist. Weniger ist hier oft mehr!

    Das Geheimnis eines zarten Mürbeteiges ist, ihn nicht zu überkneten! Ich bringe ihn nur so weit zusammen, dass er eine lockere Kugel bildet. Sobald ich eine homogene Masse habe, die sich nicht mehr bröselig anfühlt, höre ich auf. Überkneteter Mürbeteig wird zäh und verliert seine zarte Textur, weil sich zu viel Gluten entwickelt. Ich drücke die Teigkugel leicht flach, wickle sie fest in Frischhaltefolie ein und lege sie für mindestens 30 Minuten, besser noch eine Stunde, in den Kühlschrank. Diese Ruhezeit ist absolut notwendig, damit sich das Gluten entspannen kann und der Teig sich später leichter ausrollen lässt und beim Backen weniger stark schrumpft. Ein gut gekühlter Teig ist viel einfacher zu verarbeiten.

  3. Das Ausrollen des Teiges und die Vorbereitung der Form: Nach der Ruhezeit nehme ich den Teig aus dem Kühlschrank. Wenn er zu hart ist, lasse ich ihn einige Minuten bei Raumtemperatur liegen, bis er geschmeidiger wird. Ich bestäube meine Arbeitsfläche und mein Nudelholz leicht mit Mehl, um ein Ankleben zu verhindern. Dann rolle ich den Teig vorsichtig und gleichmäßig zu einem Kreis aus, der etwas größer ist als meine Quicheform (ca. 26-28 cm Durchmesser), damit er die Seiten der Form gut bedeckt. Die Dicke sollte etwa 3-4 mm betragen.

    Ich hebe den Teig vorsichtig an, am besten indem ich ihn über mein Nudelholz wickle, und lege ihn in die gebutterte und leicht bemehlte Quicheform. Wenn Sie eine Antihaft-Form verwenden, genügt meist nur eine leichte Fettschicht. Ich drücke den Teig sanft an den Boden und die Seiten der Form an. Überstehende Ränder schneide ich mit einem scharfen Messer oder einer Küchenschere ab, oder ich rolle mit dem Nudelholz über den Rand der Form, um den überschüssigen Teig sauber abzutrennen. Für einen dekorativen Rand drücke ich den Teig am Rand oft mit den Fingern oder einer Gabel fest.

  4. Das Blindbacken – ein Muss für einen knusprigen Boden: Damit der Boden meiner Quiche später nicht matschig wird und schön knusprig bleibt, blindbacke ich ihn vor. Zuerst steche ich den Teigboden mit einer Gabel mehrfach ein. Das verhindert, dass sich beim Backen Luftblasen bilden. Dann lege ich ein Stück Backpapier auf den Teig und fülle es mit Blindback-Kugeln, getrockneten Hülsenfrüchten (Linsen, Bohnen) oder Reis. Diese Beschwerung sorgt dafür, dass der Teigboden während des Backens seine Form behält und nicht aufquillt. Dieser Schritt ist wirklich entscheidend für eine perfekte Quiche Lorraine!

    Ich schiebe die Form in den auf 180°C Ober-/Unterhitze (oder 160°C Umluft) vorgeheizten Backofen und backe den Teig für etwa 15-20 Minuten. Nach dieser Zeit nehme ich die Form aus dem Ofen, entferne vorsichtig das Backpapier und die Blindback-Kugeln. Dann stelle ich den Teigboden für weitere 5-10 Minuten zurück in den Ofen, bis er leicht goldbraun und trocken aussieht. Das sorgt dafür, dass er wirklich durchgebacken ist und eine Barriere gegen die feuchte Füllung bildet. Nach dem Blindbacken lasse ich den Teigboden kurz abkühlen, während ich die Füllung zubereite.

Die unwiderstehliche Füllung: Herzstück der Quiche Lorraine

  1. Vorbereitung des Specks und der Zwiebeln: Während der Teig im Ofen blindbäckt oder kurz abkühlt, widme ich mich der Füllung. Ich nehme die gewürfelten Speckwürfel und brate sie in einer trockenen Pfanne bei mittlerer Hitze knusprig aus. Wenn der Speck mager ist und nicht genug Fett abgibt, gebe ich einen kleinen Schuss Öl oder Butter hinzu. Das Ziel ist, dass der Speck goldbraun und schön kross wird, um später einen tollen Biss zu haben und sein volles Aroma zu entfalten.

    Sobald der Speck die gewünschte Knusprigkeit erreicht hat, nehme ich ihn mit einem Schaumlöffel aus der Pfanne und lasse ihn auf Küchenpapier abtropfen. Das überschüssige Fett gieße ich, bis auf einen kleinen Rest, aus der Pfanne. Wenn ich Zwiebeln in meiner Quiche haben möchte (was ich persönlich sehr gerne mag, da sie eine leichte Süße und zusätzliche Tiefe beisteuern), gebe ich die fein gewürfelte Zwiebel in das restliche Speckfett und dünste sie darin bei mittlerer Hitze glasig. Die Zwiebeln sollten weich sein und nicht braun werden, damit ihr Geschmack mild bleibt. Anschließend stelle ich sie beiseite.

  2. Der Käse – frisch gerieben für besten Geschmack: Ich reibe den Gruyère oder Emmentaler frisch. Ich finde, frisch geriebener Käse schmilzt nicht nur besser, sondern hat auch ein intensiveres Aroma als bereits vorgerebener Käse. Die Wahl des Käses ist entscheidend für den charakteristischen Geschmack der Quiche Lorraine. Gruyère ist meine erste Wahl, da er eine würzige, leicht nussige Note hat und sehr gut schmilzt. Emmentaler ist eine gute Alternative, wenn Gruyère nicht verfügbar ist, er ist etwas milder.

  3. Die cremige Eier-Sahne-Milch-Mischung (die Royale): In einer mittelgroßen Schüssel schlage ich die drei großen Eier auf. Dann gebe ich die Sahne (oder Crème fraîche) und die Vollmilch hinzu. Ich verquirle die Mischung mit einem Schneebesen, bis alles gut kombiniert und leicht schaumig ist. Es ist wichtig, die Mischung nicht zu lange zu schlagen, da wir keine luftige, sondern eine cremige Füllung wünschen. Eine glatte, homogene Mischung ist das Ziel.

    Nun kommt die Würzung: Ich reibe eine ordentliche Prise frische Muskatnuss hinein. Muskatnuss ist ein unverzichtbarer Bestandteil der Quiche Lorraine und verleiht ihr eine warme, würzige Tiefe, die perfekt mit Speck und Käse harmoniert. Dann würze ich großzügig mit Salz und frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer. Ich probiere immer eine kleine Menge der Mischung (Vorsicht, roh!) oder taste mich langsam an die Würze heran, da die Salzigkeit des Specks und des Käses berücksichtigt werden muss. Die Füllung sollte gut abgeschmeckt sein, denn das ist der Hauptgeschmacksträger der Quiche.

  4. Das Finale der Füllung: Alles zusammenführen: Zu der gewürzten Eier-Sahne-Milch-Mischung gebe ich nun den knusprig gebratenen Speck und, falls verwendet, die gedünsteten Zwiebeln. Einen Großteil des geriebenen Käses rühre ich ebenfalls direkt unter die Füllung. Ich hebe die Zutaten vorsichtig unter, damit sie sich gleichmäßig verteilen. Ich lasse immer eine kleine Menge Käse übrig, um sie später vor dem Backen auf die Oberfläche der Quiche zu streuen, was für eine wunderschöne goldbraune Kruste sorgt.

    Ich stelle sicher, dass alle festen Bestandteile gut in der flüssigen Mischung suspendiert sind, sodass später jeder Bissen Quiche ein ausgewogenes Verhältnis von Käse, Speck und cremiger Royal hat. Die Füllung ist jetzt bereit, um in den vorgebackenen Teigboden gegossen zu werden.

Assemblieren und Backen: Der krönende Abschluss

  1. Befüllen des Teigbodens: Ich nehme den blindgebackenen und leicht abgekühlten Mürbeteigboden aus der Form und stelle ihn auf ein Backblech. Das Backblech ist wichtig, falls doch etwas Füllung überlaufen sollte, und erleichtert das Handling der Quiche im Ofen. Nun gieße ich die vorbereitete Füllung vorsichtig in den vorgebackenen Teigboden. Ich achte darauf, die Füllung nicht zu hoch einzufüllen, da sie beim Backen etwas aufgeht und sonst überlaufen könnte. Ein kleiner Rand sollte frei bleiben.

    Nachdem die Füllung eingefüllt ist, verteile ich den restlichen geriebenen Käse, den ich beiseitegelegt hatte, gleichmäßig über die Oberfläche. Dies sorgt nicht nur für eine appetitliche Optik, sondern auch für eine zusätzliche Schicht geschmolzenen Käses, die beim Backen wunderschön goldbraun und leicht knusprig wird. Manchmal verteile ich auch noch ein paar extra Speckwürfel auf der Oberfläche, um visuelle Akzente zu setzen.

  2. Das Backen der Quiche Lorraine: Ich schiebe das Backblech mit der Quiche vorsichtig in den bereits auf 180°C Ober-/Unterhitze (oder 160°C Umluft) vorgeheizten Backofen. Die Backzeit beträgt in der Regel 35-45 Minuten, kann aber je nach Ofen variieren. Es ist wichtig, die Quiche im Auge zu behalten.

    Wie erkenne ich, dass die Quiche fertig ist? Die Oberfläche sollte schön goldbraun sein, und die Füllung sollte gestockt sein. Ein guter Test ist, die Form vorsichtig zu schütteln: Die Mitte der Quiche sollte nur noch leicht wackeln, nicht mehr flüssig sein. Ein Küchenmesser, das ich vorsichtig in die Mitte steche, sollte sauber herauskommen (ähnlich wie bei einem Kuchen). Wenn die Oberfläche zu schnell braun wird, die Füllung aber noch nicht ganz gestockt ist, kann ich die Quiche locker mit Alufolie abdecken, um ein Verbrennen zu verhindern. Geduld ist hier der Schlüssel zu einer perfekt gebackenen Quiche.

  3. Ruhen lassen und Servieren: Nachdem die Quiche fertig gebacken ist, nehme ich sie aus dem Ofen und stelle sie auf ein Kuchengitter. Es ist absolut wichtig, die Quiche vor dem Anschneiden mindestens 10-15 Minuten, besser noch 20-30 Minuten, ruhen zu lassen. Während dieser Ruhezeit setzt sich die Füllung noch etwas, festigt sich und die Aromen können sich optimal entfalten. Wenn ich die Quiche zu früh anschneide, kann die Füllung auseinanderfallen oder herauslaufen.

    Die Quiche Lorraine schmeckt am besten, wenn sie noch lauwarm ist. Ich serviere sie gerne als Hauptgericht mit einem frischen grünen Salat mit einem leichten Vinaigrette-Dressing. Aber auch als Vorspeise oder Teil eines Buffets macht sie eine ausgezeichnete Figur. Reste lassen sich gut abgedeckt im Kühlschrank aufbewahren und am nächsten Tag einfach in der Mikrowelle oder im Ofen wieder aufwärmen. Aber seien wir ehrlich, bei so einer leckeren Quiche bleiben meistens keine Reste!

Ich hoffe, dieses detaillierte Rezept inspiriert Sie dazu, Ihre eigene, perfekte Quiche Lorraine zu Hause zu backen. Es mag viele Schritte erscheinen, aber jeder davon trägt zu einem unglaublich köstlichen Ergebnis bei. Gutes Gelingen und viel Freude beim Genießen!

Quiche Lorraine (Rindfleisch): Klassisch & unwiderstehlich lecker!

Fazit:

Ich hoffe aufrichtig, dass ihr nach dem Lesen dieses Rezepts genauso inspiriert und hungrig seid wie ich, wenn ich an dieses Gericht denke! Es ist mehr als nur eine Mahlzeit; es ist ein Stück französischer Kochkunst, das Wärme, Gemütlichkeit und puren Genuss auf den Tisch bringt. Der knusprig-buttrige Mürbeteig, der die cremige Füllung aus feinsten Eiern, Sahne und dem perfekt gewürzten, herzhaften Speck umhüllt – jede Gabel ist eine Offenbarung. Es ist eine Geschmackssymphonie, die sich perfekt für unzählige Gelegenheiten eignet: sei es ein gemütlicher Sonntagsbrunch mit der Familie, ein elegantes Abendessen mit Freunden oder sogar ein stilvolles Picknick im Grünen. Meine Interpretation dieser klassischen Quiche Lorraine ist darauf ausgelegt, euch den bestmöglichen Geschmack mit einer überraschend einfachen Zubereitung zu bieten, die auch Kochanfänger nicht überfordern wird. Ihr werdet staunen, wie mühelos ihr ein so beeindruckendes Gericht zaubern könnt, das nach mehr schmeckt, als es Aufwand gekostet hat!

Die Balance aus salzigen und umami-Noten, die sanfte Cremigkeit und der herzhafte Biss machen dieses Gericht zu einem unwiderstehlichen Erlebnis, das man einfach immer wieder genießen möchte. Es ist das ideale Rezept, um Gäste zu beeindrucken, aber auch, um sich selbst an einem langen Tag etwas Gutes zu tun und die Seele zu wärmen. Vergesst nicht, dass die Liebe, die man in selbstgemachtes Essen steckt, nicht nur den Geschmack verbessert, sondern auch eine ganz besondere Atmosphäre schafft.

Serviervorschläge und köstliche Variationen:

Diese Quiche entfaltet ihren vollen Geschmack am besten, wenn sie lauwarm oder bei Zimmertemperatur serviert wird. Dazu passt traditionell ein einfacher, knackiger grüner Salat mit einem leichten Vinaigrette-Dressing hervorragend. Die frische Säure des Dressings bildet einen wunderbaren Kontrast zur Reichhaltigkeit der Quiche. Für Liebhaber edler Tropfen empfehle ich ein Glas trockenen Weißwein, wie zum Beispiel einen Sauvignon Blanc oder einen leichten Burgunder, der die Aromen der Quiche wunderbar unterstreicht und das Geschmackserlebnis perfekt abrundet. Eine leichte Gemüsesuppe als Vorspeise kann ebenfalls eine exquisite Ergänzung sein.

Aber das Schöne an der Quiche ist ihre enorme Vielseitigkeit! Lasst eurer Kreativität freien Lauf:

  • Vegetarisch: Für eine fleischlose Variante könnt ihr den Speck einfach durch angebratene Pilze, frischen Spinat oder gewürfelte Paprika ersetzen. Auch Lauch oder Brokkoli passen hervorragend.
  • Käse-Auswahl: Wenn ihr den Emmentaler variieren möchtet, probiert doch mal Greyerzer (Gruyère), Comté oder sogar einen würzigen Ziegenkäse für eine ganz andere geschmackliche Dimension. Jeder Käse verleiht der Quiche einen einzigartigen Charakter.
  • Kräuter-Power: Frische Kräuter wie Schnittlauch, Petersilie oder eine Prise Muskatnuss in der Füllung oder als Garnitur verstärken die Aromen und sorgen für einen frischen Kick.
  • Andere Füllungen: Wer sich traut, kann einen Teil des Specks durch geräucherten Lachs, gekochten Schinken oder sogar gebratenes Hähnchenbrustfilet ersetzen, um neue Geschmacksrichtungen zu erkunden.
  • Mini-Quiches: Für Partys oder als Vorspeise sind Mini-Quiches in Muffinformen eine fantastische Idee! Einfach die Backzeit anpassen und kleine Leckerbissen servieren, die mundgerecht und überaus charmant sind.
  • Glutenfrei: Es gibt mittlerweile viele ausgezeichnete glutenfreie Mürbeteigalternativen im Handel, die es euch ermöglichen, dieses Gericht auch bei Glutenunverträglichkeit zu genießen.

Eure kulinarischen Abenteuer sind meine größte Freude!

Also, worauf wartet ihr noch? Schnappt euch die Zutaten, legt eure Lieblingsmusik auf und lasst die Küche zu eurem persönlichen Kochstudio werden! Ich verspreche euch, die Mühe, die ihr in dieses Gericht steckt, wird sich tausendfach auszahlen – nicht nur im Geschmack, sondern auch in den glücklichen Gesichtern derer, die es mit euch teilen. Es ist ein Gericht, das nicht nur den Magen füllt, sondern auch schöne Erinnerungen schafft.

Ich bin unglaublich gespannt auf eure Erfahrungen. Teilt eure Kreationen, eure persönlichen Abwandlungen und eure Freude am Kochen! Lasst mich in den Kommentaren wissen, wie es euch geschmeckt hat, welche Variationen ihr ausprobiert habt oder ob ihr Fragen zur Zubereitung habt. Jedes Feedback ist willkommen und inspiriert mich und andere Leser gleichermaßen. Vergesst nicht, Fotos eurer Meisterwerke zu posten – es gibt nichts Schöneres, als zu sehen, wie meine Rezepte in euren Küchen zum Leben erwachen. Eure kulinarischen Abenteuer sind meine größte Motivation und ich kann es kaum erwarten, davon zu hören! Lasst es euch schmecken und viel Freude beim Nachkochen!


Quiche Lorraine (Rindfleisch): Klassisch & unwiderstehlich lecker!

Quiche Lorraine (Rindfleisch): Klassisch & unwiderstehlich lecker!

Ein zeitloses französisches Gericht aus Lothringen. Diese Quiche zeichnet sich durch einen zarten Mürbeteig und eine cremige Füllung aus geräuchertem Rinder-Bacon, zartschmelzendem Käse und einer samtigen Eier-Sahne-Mischung aus. Perfekt für Brunch, Mittag- oder Abendessen.

Vorbereitungszeit
45 Minutes

Kochzeit
75 Minutes

Gesamtzeit
50 Minutes

Portionen
8 Portionen

Zutaten

  • 250 g Weizenmehl
  • 125 g kalte Butter, gewürfelt
  • 1 Teelöffel Salz
  • 1 Ei (für den Teig)
  • 2-3 Esslöffel eiskaltes Wasser
  • 200 g geräuchertes Rinder-Bacon, gewürfelt
  • 3 große Eier
  • 200 ml Sahne
  • 100 ml Vollmilch
  • 150 g Gruyère oder Emmentaler Käse, gerieben
  • Eine Prise frisch geriebene Muskatnuss
  • Salz und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • 1 kleine Zwiebel, fein gewürfelt (optional)
  • Etwas Butter oder Öl zum Anbraten

Anweisungen

  1. Step 1
    Mehl und Salz mischen. Kalte Butterwürfel hinzufügen und zügig zu einer krümeligen Masse verreiben. Ei und eiskaltes Wasser esslöffelweise hinzufügen und kurz verkneten, bis ein homogener Teig entsteht. Nicht überkneten.
  2. Step 2
    Teigkugel flachdrücken, in Frischhaltefolie wickeln und mindestens 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen.
  3. Step 3
    Teig auf bemehlter Arbeitsfläche zu einem Kreis (ca. 3-4 mm dick) ausrollen. In eine gebutterte und leicht bemehlte Quicheform (26-28 cm Durchmesser) legen, andrücken und überstehende Ränder sauber abschneiden oder festdrücken.
  4. Step 4
    Teigboden mehrfach mit einer Gabel einstechen. Mit Backpapier und Blindback-Kugeln (oder Hülsenfrüchten) beschweren. Im auf 180°C Ober-/Unterhitze (oder 160°C Umluft) vorgeheizten Ofen für 15-20 Minuten blindbacken. Beschwerung entfernen und weitere 5-10 Minuten backen, bis der Boden leicht goldbraun und trocken ist. Abkühlen lassen.
  5. Step 5
    Rinder-Bacon-Würfel in einer trockenen Pfanne knusprig braten. Auf Küchenpapier abtropfen lassen. Optional Zwiebelwürfel im restlichen Fett glasig dünsten und beiseitestellen.
  6. Step 6
    Käse frisch reiben und beiseitestellen.
  7. Step 7
    Eier, Sahne und Milch in einer Schüssel verquirlen. Mit frisch geriebener Muskatnuss, Salz und Pfeffer würzen und gut vermischen.
  8. Step 8
    Knusprigen Rinder-Bacon und gedünstete Zwiebeln (falls verwendet) zur Eier-Sahne-Mischung geben. Einen Großteil des geriebenen Käses unterrühren und alles gut vermischen. Eine kleine Menge Käse für später aufbewahren.
  9. Step 9
    Den blindgebackenen Teigboden auf ein Backblech stellen. Die vorbereitete Füllung vorsichtig in den Teigboden gießen. Den restlichen geriebenen Käse gleichmäßig über die Oberfläche streuen.
  10. Step 10
    Die Quiche in den auf 180°C Ober-/Unterhitze (oder 160°C Umluft) vorgeheizten Ofen schieben und 35-45 Minuten backen, bis die Oberfläche goldbraun ist und die Füllung gestockt ist (Mitte wackelt nur noch leicht). Bei Bedarf mit Alufolie abdecken.
  11. Step 11
    Quiche aus dem Ofen nehmen und auf einem Kuchengitter 10-15 Minuten (besser 20-30 Minuten) ruhen lassen, bevor sie angeschnitten und lauwarm serviert wird. Passt hervorragend zu grünem Salat.

Wichtige Informationen

Nährwerte (Pro Portion)

Es ist wichtig, diese Informationen als ungefähr zu betrachten und nicht als definitive Gesundheitsberatung zu verwenden.

Allergie-Informationen

Bitte überprüfen Sie die Zutaten auf mögliche Allergene und konsultieren Sie bei Zweifeln einen Gesundheitsfachmann.

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