Pinsa Quattro Formaggi: Himmlisch cremig & schnell gemacht!

Posted on

Pinsa Quattro Formaggi – Allein der Name lässt das Herz jedes Käseliebhabers höherschlagen. Stellen Sie sich eine knusprige, doch unglaublich leichte Kruste vor, die von einer cremigen, goldbraunen Käseschicht bedeckt ist, die mit jedem Bissen zart auf der Zunge zergeht. Es ist eine wahre Geschmacksexplosion, die Komfort und Eleganz auf perfekte Weise vereint und verspricht, Ihre Sinne zu verzaubern.

Ich persönlich bin ein großer Fan dieser römischen Spezialität, die sich durch ihren einzigartigen Teig auszeichnet. Ursprünglich aus dem antiken Rom stammend, wo sie als eine Art Fladenbrot serviert wurde, hat sich die moderne Pinsa durch eine spezielle Mischung aus Weizen-, Reis- und Sojamehl sowie eine lange Gehzeit zu einer bekömmlicheren und luftigeren Alternative zur traditionellen Pizza entwickelt. Diese besonderen Eigenschaften machen sie zu einem unvergesslichen Genusserlebnis.

Warum die Pinsa Quattro Formaggi so unwiderstehlich ist

Die Kombination von vier erlesenen Käsesorten – oft Mozzarella, Gorgonzola, Parmesan und Fontina oder Provolone – ist einfach himmlisch. Sie bietet eine faszinierende Geschmackstiefe, von mild und cremig bis würzig und kräftig, die perfekt mit dem luftigen Boden harmoniert. Es ist dieses Zusammenspiel von Texturen und Aromen, das die Pinsa Quattro Formaggi zu einem wahren Gaumenschmaus macht und sie zu einem Favoriten für gemütliche Abende oder besondere Anlässe avancieren lässt. Ich freue mich darauf, Ihnen zu zeigen, wie einfach es ist, dieses Meisterwerk der italienischen Küche in Ihrer eigenen Küche zuzubereiten und Ihre Familie und Freunde mit diesem delikaten Gericht zu begeistern!

Zutaten:

  • Für den Pinsa-Teig (für 2-3 Pinsas, je nach Größe):
    • 300 g hochwertiges Weizenmehl Tipo 00 oder Pizzamehl (mit hohem Proteingehalt, ca. 12-14%)
    • 100 g Manitoba-Mehl (starkes Weizenmehl, Pizzateig-Mehl, ideal für lange Reifezeiten)
    • 50 g Reismehl (für die typische Pinsa-Knusprigkeit und leichtere Verdaulichkeit)
    • 50 g Sojamehl (verbessert die Textur und Bräunung)
    • 400-420 ml kaltes Wasser (ideal ist eiskaltes Wasser, ca. 80-84% Hydration – Pinsa ist ein sehr hydrierter Teig!)
    • 8 g feines Meersalz
    • 2 g frische Hefe (oder 0,7 g Trockenhefe) – weniger ist hier mehr, besonders bei langer Reifung!
    • 10 ml natives Olivenöl extra
    • Optional: Eine Prise Zucker oder Honig, um die Hefe zu aktivieren (falls Sie unsicher sind bezüglich der Frische)
  • Für den Pinsa Quattro Formaggi Belag:
    • 125 g Fior di Latte oder Büffelmozzarella (gut abgetropft und in kleine Stücke gezupft oder gewürfelt) – die Qualität macht hier den Unterschied!
    • 70 g Gorgonzola Dolce (cremiger, milder Blauschimmelkäse, in kleinen Stücken)
    • 50 g Fontina oder Taleggio (italienischer Weichkäse, Rinde entfernt, in kleine Würfel geschnitten)
    • 40 g frisch geriebener Parmigiano Reggiano oder Grana Padano
    • 50 ml Sahne (Schlagsahne oder Crème fraîche, für eine cremigere Basis)
    • Optional: Eine Prise frisch geriebene Muskatnuss (verleiht eine wunderbare Tiefe)
    • Frisch gemahlener schwarzer Pfeffer nach Geschmack
    • Ein paar Blätter frischer Basilikum oder Rucola zum Garnieren (nach dem Backen)
    • Etwas natives Olivenöl extra zum Beträufeln (nach dem Backen)

Die Zubereitung des Pinsa-Teigs: Ein Geduldspiel, das sich lohnt

Meine Lieben, die Kunst einer perfekten Pinsa liegt zuallererst in ihrem Teig. Hier nehmen wir uns Zeit, denn das Ergebnis wird euch für jeden Augenblick der Geduld belohnen. Es ist ein Prozess, der über mehrere Stunden, idealerweise sogar Tage, geht, aber keine Sorge, die aktive Arbeitszeit ist erstaunlich gering.

  1. Die Vorbereitung der Mehle und der Hefe: Zuerst vermischen wir in einer großen Schüssel die verschiedenen Mehlsorten: Weizenmehl Tipo 00, Manitoba-Mehl, Reismehl und Sojamehl. Dies ist das Geheimnis der Pinsa-Textur – knusprig außen, luftig-leicht innen. In einem separaten kleinen Gefäß lösen wir die frische Hefe in etwa 50 ml des kalten Wassers auf. Falls ihr Trockenhefe verwendet, mischt diese einfach direkt mit den Mehlen.
  2. Das Mischen des Teiges (Autolyse): Gebt die aufgelöste Hefe (oder nur das Wasser, wenn ihr Trockenhefe nutzt) zu den gemischten Mehlen. Fügt dann nach und nach das restliche, eiskalte Wasser hinzu. Pinsa zeichnet sich durch eine sehr hohe Hydration aus, der Teig wird zunächst extrem klebrig sein. Das ist absolut gewollt! Rührt alles mit einem Kochlöffel oder eurer Hand für etwa 2-3 Minuten zusammen, bis sich die Zutaten grob verbunden haben und keine trockenen Mehlinseln mehr zu sehen sind. Lasst den Teig nun abgedeckt (z.B. mit Frischhaltefolie) für 30 Minuten bei Raumtemperatur ruhen. Dies nennt man Autolyse – die Enzyme im Mehl beginnen zu arbeiten und entwickeln das Gluten, was das spätere Kneten erleichtert und die Wasseraufnahme verbessert.
  3. Das Einarbeiten von Salz und Olivenöl: Nach der Autolyse-Phase ist es Zeit für das Salz und das Olivenöl. Streut das Salz über den Teig und gießt das Olivenöl hinzu. Knetet den Teig nun für etwa 5-7 Minuten. Wenn ihr eine Küchenmaschine mit Knethaken habt, lasst sie die Arbeit machen. Andernfalls knetet ihr von Hand, indem ihr den Teig immer wieder dehnt und faltet. Der Teig wird anfangs sehr klebrig sein, aber mit jedem Kneten werdet ihr spüren, wie er elastischer und geschmeidiger wird. Er muss das gesamte Wasser aufgenommen haben und sich vom Schüsselrand lösen, auch wenn er noch weich ist.
  4. Die erste Fermentation (Raumtemperatur): Gebt den Teig in eine leicht geölte, große Schüssel. Deckt sie fest mit Frischhaltefolie ab und lasst den Teig für etwa 1-2 Stunden bei Raumtemperatur ruhen. Wichtig ist, dass er in dieser Phase beginnt, sich zu entspannen und leicht aufzugehen.
  5. Das Falten des Teiges (Stretch & Fold): Während der ersten Fermentation bei Raumtemperatur werden wir den Teig zweimal falten. Das stärkt die Glutenstruktur und sorgt für die spätere Luftigkeit. Befeuchtet eure Hände leicht. Zieht eine Seite des Teiges vorsichtig nach oben und faltet sie zur Mitte. Dreht die Schüssel um 90 Grad und wiederholt diesen Vorgang, bis ihr alle vier Seiten gefaltet habt. Der Teig sollte sich wie ein Paket anfühlen. Wiederholt diesen Faltvorgang nach 30 Minuten und dann noch einmal nach weiteren 30 Minuten. Jedes Mal wird der Teig stärker und elastischer.
  6. Die kalte Langzeitfermentation: Das Geheimnis der Pinsa Romana: Nach den Faltungen bei Raumtemperatur kommt der Teig für mindestens 24 Stunden, idealerweise aber für 48 oder sogar 72 Stunden, in den Kühlschrank. Stellt die Schüssel, gut abgedeckt, in den kältesten Bereich eures Kühlschranks. Diese lange, kalte Reifezeit ist entscheidend für die Entwicklung des Geschmacks, die Bekömmlichkeit und die charakteristische Textur der Pinsa. Der Teig wird in dieser Zeit langsam aufgehen und ein komplexes Aroma entwickeln. Lasst ihn einfach in Ruhe.
  7. Die Vorbereitung für das Backen: Etwa 2-3 Stunden, bevor ihr die Pinsas backen möchtet, holt ihr den Teig aus dem Kühlschrank. Er wird sich deutlich vergrößert haben und voller Luftbläschen sein. Nun ist es Zeit, den Teig in Portionen zu teilen. Bemehlt eure Arbeitsfläche großzügig mit Grieß (Semola Rimacinata) oder Reismehl. Gebt den gesamten Teig vorsichtig auf die bemehlte Fläche. Arbeitet so schonend wie möglich, um die im Teig eingeschlossene Luft nicht zu zerstören. Teilt den Teig mit einer Teigkarte in 2 oder 3 gleich große Portionen (je nachdem, wie viele Pinsas ihr backen möchtet).
  8. Das Formen der Pinsa-Rohlinge: Nehmt eine Teigportion und formt sie mit bemehlten Händen zu einer länglichen oder ovalen Form. Dabei nicht kneten oder drücken! Rollt den Teig nicht mit einem Nudelholz aus, denn das würde die Luftbläschen zerstören. Stattdessen drückt und zieht ihr den Teig vorsichtig von der Mitte nach außen, um die typische längliche Pinsa-Form zu erhalten. Ihr werdet merken, wie elastisch und luftig der Teig ist. Er sollte etwa 0,5 cm dick sein, mit leicht dickeren Rändern. Legt die geformten Pinsa-Böden auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech oder eine bemehlte Pizzaschaufel, wenn ihr einen Pizzastein verwendet.

Die Vorbereitung der Käsecreme und des Belags für Ihre Pinsa Quattro Formaggi: Eine Symphonie der Aromen

Während euer Teig seine letzte Ruhephase genießt oder der Ofen vorheizt, kümmern wir uns um den himmlischen Belag. Eine Pinsa Quattro Formaggi lebt von der Qualität und der Harmonie ihrer Käse. Ich liebe es, wenn die Käse nicht nur schmelzen, sondern auch eine wunderbar cremige Textur ergeben.

  1. Den Mozzarella vorbereiten: Nehmt euren Fior di Latte oder Büffelmozzarella. Drückt ihn gut aus, um überschüssige Flüssigkeit zu entfernen. Das ist entscheidend, damit eure Pinsa nicht wässrig wird. Zupft oder schneidet den Mozzarella in kleine, mundgerechte Stücke. Lasst ihn auf Küchenpapier abtropfen, während ihr die anderen Käse vorbereitet.
  2. Die weiteren Käsesorten vorbereiten: Schneidet den Gorgonzola Dolce in kleine Stücke. Er soll später schön auf der Pinsa verlaufen und seinen mild-würzigen Geschmack entfalten. Den Fontina oder Taleggio, nachdem ihr die Rinde entfernt habt, würfelt ihr ebenfalls klein. Reibt den Parmigiano Reggiano oder Grana Padano frisch – der Geschmack ist einfach unvergleichlich besser als bei vorgereibenem Käse.
  3. Die cremige Basis anrühren (optional, aber sehr empfehlenswert): Für eine besonders saftige Pinsa mische ich gerne die Sahne mit einem kleinen Teil des geriebenen Parmigiano und einer Prise Muskatnuss in einer kleinen Schüssel. Diese Mischung wird die Basis eurer Käsesymphonie sein und verhindert, dass die Pinsa trocken wird. Ihr könnt auch einen Teil der Sahne weglassen und den Parmigiano direkt auf den Teig streuen, aber die cremige Basis ist ein echter Game-Changer!

Die finale Pinsa-Zubereitung und das Backen: Der Höhepunkt Ihrer kulinarischen Reise

Jetzt wird es ernst! Euer Ofen muss Höchstleistung bringen, um die Pinsa so knusprig und perfekt gebacken zu bekommen, wie sie sein soll.

  1. Den Ofen vorheizen: Heizt euren Backofen auf die höchstmögliche Temperatur vor, die er erreichen kann (idealerweise 250-280°C Ober-/Unterhitze oder Pizzastufe, wenn vorhanden). Platziert einen Pizzastein oder ein umgedrehtes Backblech auf der untersten Schiene, damit dieses richtig heiß wird. Lasst den Ofen mindestens 30-45 Minuten vorheizen, damit der Stein oder das Blech die Hitze speichern kann. Ein heißer Start ist das A und O für eine knusprige Pinsa!
  2. Die Pinsa belegen: Nehmt einen eurer geformten Pinsa-Böden. Wenn ihr die optionale Käsecreme zubereitet habt, streicht diese zuerst gleichmäßig, aber nicht zu dick, auf den Teig, lasst dabei einen kleinen Rand frei. Verteilt dann den Mozzarella, den Gorgonzola und den Fontina/Taleggio gleichmäßig auf der Pinsa. Zum Schluss streut ihr den restlichen geriebenen Parmigiano darüber. Pfeffert die Pinsa frisch aus der Mühle.
  3. Das Backen der Pinsa: Schiebt die belegte Pinsa vorsichtig mit einer Pizzaschaufel oder direkt mit dem Backpapier auf den heißen Pizzastein oder das Backblech im Ofen.
    • Die Backzeit variiert je nach Ofen, beträgt aber in der Regel 7-12 Minuten. Haltet sie im Auge!
    • Die Pinsa ist fertig, wenn der Rand schön goldbraun und knusprig ist, der Käse Blasen wirft, geschmolzen ist und leichte Bräunungsspuren aufweist. Die Unterseite sollte ebenfalls eine schöne Farbe haben und knusprig sein.
  4. Der Wechsel auf den Rost (optional): Wenn eure Pinsa zu schnell von unten braun wird, der Käse aber noch nicht perfekt geschmolzen ist, könnt ihr sie nach etwa 5-7 Minuten auf ein höheres Rost ziehen und dort fertig backen. Manche Öfen brauchen diesen kleinen Trick.

Servieren und Genießen Ihrer Pinsa Quattro Formaggi: Der krönende Abschluss

Die Pinsa ist fertig gebacken! Der Duft, der jetzt aus eurer Küche strömt, ist einfach unwiderstehlich.

  1. Direkt nach dem Backen: Holt die Pinsa vorsichtig aus dem Ofen. Legt sie auf ein Schneidebrett. Ich liebe es, jetzt noch einen kleinen Schuss gutes natives Olivenöl extra darüber zu träufeln – das verstärkt die Aromen und gibt einen schönen Glanz.
  2. Die Garnitur: Streut ein paar frische Basilikumblätter oder frischen Rucola über die heiße Pinsa. Die Frische des Grüns bildet einen schönen Kontrast zur Cremigkeit und Intensität des Käses.
  3. Anschneiden und Servieren: Lasst die Pinsa für etwa 1-2 Minuten ruhen, bevor ihr sie anschneidet. Das hilft dem Käse, sich zu setzen und erleichtert das Schneiden. Schneidet sie in mundgerechte Stücke und serviert sie sofort. Eine Pinsa schmeckt am besten, wenn sie frisch aus dem Ofen kommt und noch herrlich warm ist.
  4. Dazu passt: Zu dieser reichhaltigen Pinsa Quattro Formaggi passt hervorragend ein leichter, frischer Weißwein wie ein Pinot Grigio oder ein trockener Rosé. Wenn ihr Bier bevorzugt, ist ein helles Lager oder ein leichtes Weizenbier eine gute Wahl, um die Käsearomen nicht zu überdecken. Ein einfacher grüner Salat mit einem leicht sauren Dressing rundet das Essen perfekt ab und bietet eine willkommene Frische.

Ich wünsche euch viel Freude beim Nachbacken dieser Pinsa Quattro Formaggi. Ihr werdet sehen, die Liebe und Geduld, die ihr in den Teig steckt, werden sich tausendfach im Geschmack und der Textur wiederfinden. Lasst es euch schmecken!

Pinsa Quattro Formaggi: Himmlisch cremig & schnell gemacht!

Fazit:

Nachdem wir nun alle Geheimnisse dieser wunderbaren Kreation gelüftet haben, bin ich absolut davon überzeugt, dass dieses Rezept für Ihre Küche eine echte Bereicherung sein wird. Es ist mehr als nur ein einfaches Gericht; es ist eine Einladung, die italienische Lebensart zu zelebrieren, sich an den kleinen Freuden des Lebens zu erfreuen und mit Freunden und Familie unvergessliche Momente zu teilen. Die einzigartige Kombination aus der unwiderstehlich knusprigen, luftigen Basis und dem schmelzenden, aromatischen Käse macht diese Pinsa zu einem wahren Meisterwerk, das Sie immer wieder zubereiten möchten.

Was diese Pinsa so besonders macht, ist ihre unglaubliche Textur – außen herrlich kross und innen zart und saftig, dank des speziellen Teigs und der langen Gehzeit. Viele Pizzen können hier nicht mithalten. Dann kommt die unvergleichliche Geschmackstiefe der Käseauswahl hinzu. Es ist diese perfekte Balance aus verschiedenen Geschmacksnuancen, die von mild-cremig bis kräftig-würzig reicht, welche jede Scheibe zu einem kleinen Erlebnis macht. Diese Pinsa ist nicht nur ein Gaumenschmaus, sondern auch erstaunlich einfach zuzubereiten, auch wenn es auf den ersten Blick vielleicht komplex erscheinen mag. Mit ein wenig Geduld und Liebe zum Detail zaubern Sie im Handumdrehen ein Gericht, das Restaurantqualität übertrifft.

Serviervorschläge und köstliche Variationen für Ihre Pinsa Quattro Formaggi

Die klassische Pinsa Quattro Formaggi ist bereits in sich perfekt, doch ich möchte Sie ermutigen, kreativ zu werden und dieses Grundrezept als Leinwand für Ihre eigenen kulinarischen Ideen zu nutzen. Für ein leichtes Abendessen empfehle ich, sie mit einem frischen, knackigen Rucolasalat zu servieren, der einfach mit etwas Balsamico-Creme und Olivenöl beträufelt wird. Die leicht herbe Note des Rucolas bildet einen wunderbaren Kontrast zur Reichhaltigkeit des Käses. Ein Glas trockener Weißwein, wie ein Pinot Grigio oder ein Vermentino, rundet das Geschmackserlebnis perfekt ab und macht aus einem einfachen Essen ein festliches Mahl.

Wenn Sie experimentierfreudig sind, gibt es unzählige Möglichkeiten, diese Pinsa zu variieren. Stellen Sie sich vor, Sie fügen nach dem Backen frische Basilikumblätter hinzu, um einen Hauch von Kräuterfrische zu erhalten. Oder wie wäre es mit ein paar dünnen Scheiben Prosciutto oder San Daniele Schinken, die Sie kurz vor dem Servieren auf die heiße Pinsa legen? Die Restwärme lässt den Schinken leicht anwärmen und sein Aroma entfaltet sich wunderbar. Auch Trüffelöl oder fein gehobelter frischer Trüffel können der Pinsa eine luxuriöse Note verleihen, die sie zu einem echten Gourmet-Erlebnis macht. Für eine pikante Variante könnten Sie ein paar Chiliflocken über den Käse streuen, bevor sie in den Ofen kommt, um eine leichte Schärfe hinzuzufügen, die die Käsearomen noch intensiver zur Geltung bringt. Im Herbst und Winter liebe ich es, ein paar dünne Apfelscheiben oder Birnenscheiben vor dem Backen auf den Käse zu legen – die Süße der Früchte harmoniert hervorragend mit der Würze des Käses und verleiht dem Gericht eine unerwartete, aber köstliche Dimension.

Ich bin mir sicher, dass Sie und Ihre Lieben von diesem Rezept begeistert sein werden. Es ist ein Beweis dafür, dass die besten Dinge im Leben oft die einfachsten sind, wenn sie mit Leidenschaft und den richtigen Zutaten zubereitet werden. Es ist nicht nur ein Essen, es ist ein Erlebnis, das Freude und Gemütlichkeit in Ihr Zuhause bringt. Stellen Sie sich vor, wie der Duft des frisch gebackenen Teigs und des schmelzenden Käses durch Ihre Küche zieht und alle an den Tisch lockt.

Lassen Sie mich an Ihren Erfahrungen teilhaben!

Nun liegt es an Ihnen! Schnappen Sie sich die Zutaten, krempeln Sie die Ärmel hoch und tauchen Sie ein in die wunderbare Welt der Pinsa-Zubereitung. Ich kann es kaum erwarten zu hören, wie Ihre Kreation geworden ist. Haben Sie eigene Variationen ausprobiert? Welcher Käse war Ihr Favorit? Ich lade Sie herzlich ein, Ihre Erfahrungen, Tipps und natürlich auch Fotos Ihrer selbstgemachten Pinsa mit uns zu teilen. Ihre Rückmeldungen sind für mich unglaublich wertvoll und inspirieren mich immer wieder zu neuen Ideen. Lassen Sie uns gemeinsam diese kulinarische Reise fortsetzen und die Freude am Kochen teilen. Ich wünsche Ihnen viel Spaß beim Backen und einen Guten Appetit!


Pinsa Quattro Formaggi: Himmlisch cremig & schnell gemacht!

Pinsa Quattro Formaggi: Himmlisch cremig & schnell gemacht!

Diese herzhafte Quattro Formaggi Pinsa vereint vier köstliche Käsesorten auf einem luftigen, römisch inspirierten Teig. Die lange Ruhezeit und die Mischung aus mehreren Mehlsorten (Weizen, Reis, Soja) sorgen für ein besonders leichtes und bekömmliches Ergebnis mit knuspriger Kruste. Frischer Salbei rundet das Geschmacksprofil perfekt ab. Ursprünglich aus dem antiken Rom stammend, ist die Pinsa eine bekömmlichere Alternative zur traditionellen Pizza. Die Kombination aus cremigem und würzigem Käse auf dem luftigen Teig begeistert selbst eingefleischte Pizzafans.

Vorbereitungszeit
15 Minutes

Kochzeit
12 Minutes

Gesamtzeit
P2DT7H30M

Portionen
2-3 Pinsas

Zutaten

  • 300 g Weizenmehl Tipo 00 oder Pizzamehl (12-14% Protein)
  • 100 g Manitoba-Mehl
  • 50 g Reismehl
  • 50 g Sojamehl
  • 400-420 ml kaltes Wasser (eiskalt)
  • 8 g feines Meersalz
  • 2 g frische Hefe (oder 0,7 g Trockenhefe)
  • 10 ml natives Olivenöl extra
  • Optional: 1 Prise Zucker oder Honig
  • 125 g Fior di Latte oder Büffelmozzarella (abgetropft, gezupft)
  • 70 g Gorgonzola Dolce (in kleinen Stücken)
  • 50 g Pecorino (frisch gerieben)
  • 40 g Ricotta
  • 50 ml Sahne (Schlagsahne oder Crème fraîche)
  • 1 Prise frisch geriebene Muskatnuss
  • Frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • Einige Blätter frischer Salbei (zum Garnieren)
  • Etwas natives Olivenöl extra (zum Beträufeln nach dem Backen)

Anweisungen

  1. Step 1
    Alle Mehlsorten in einer großen Schüssel mischen. Hefe in 50 ml kaltem Wasser auflösen.
  2. Step 2
    Gelöste Hefe (oder Wasser für Trockenhefe) und restliches eiskaltes Wasser zu den Mehlen geben. 2-3 Minuten rühren, bis sich die Zutaten grob verbunden haben. Abgedeckt 30 Minuten bei Raumtemperatur ruhen lassen (Autolyse).
  3. Step 3
    Salz und Olivenöl zum Teig geben. Teig 5-7 Minuten kneten (von Hand oder mit Küchenmaschine), bis er elastischer und geschmeidiger wird und das Wasser aufgenommen hat.
  4. Step 4
    Teig in eine leicht geölte Schüssel geben, fest mit Frischhaltefolie abdecken und 1-2 Stunden bei Raumtemperatur ruhen lassen.
  5. Step 5
    Während der ersten Fermentation den Teig zweimal falten: nach 30 Minuten und noch einmal nach weiteren 30 Minuten. Dazu die Teigseiten vorsichtig nach oben ziehen und zur Mitte falten.
  6. Step 6
    Die Schüssel gut abgedeckt für mindestens 24 Stunden, idealerweise 48 oder sogar 72 Stunden, in den kältesten Bereich des Kühlschranks stellen. Diese lange Kaltreife ist entscheidend für Geschmack und Textur.
  7. Step 7
    2-3 Stunden vor dem Backen den Teig aus dem Kühlschrank nehmen. Arbeitsfläche großzügig mit Grieß oder Reismehl bestreuen. Den Teig vorsichtig in 2-3 gleich große Portionen teilen, um die Luftbläschen zu erhalten.
  8. Step 8
    Eine Teigportion mit bemehlten Händen vorsichtig von der Mitte nach außen zu einer länglichen oder ovalen Form (ca. 0,5 cm dick, mit leicht dickeren Rändern) drücken und ziehen. Nicht mit einem Nudelholz ausrollen. Auf ein mit Backpapier belegtes Blech oder eine bemehlte Pizzaschaufel legen.
  9. Step 9
    Mozzarella gut ausdrücken und in kleine Stücke zupfen/würfeln. Gorgonzola in kleine Stücke schneiden. Pecorino frisch reiben. Ricotta bereitstellen. Frischen Salbei vorbereiten.
  10. Step 10
    Sahne mit einer Prise Muskatnuss mischen. Diese Mischung bildet eine cremige Basis auf der Pinsa.
  11. Step 11
    Backofen auf die höchstmögliche Temperatur (idealerweise 250-280°C Ober-/Unterhitze) vorheizen. Pizzastein oder umgedrehtes Backblech auf der untersten Schiene mindestens 30-45 Minuten mit vorheizen.
  12. Step 12
    Die vorbereitete Sahne-Basis gleichmäßig auf dem Pinsa-Teig verstreichen (einen kleinen Rand frei lassen). Mozzarella, Gorgonzola, Pecorino und Ricotta gleichmäßig verteilen. Frisch gemahlenen schwarzen Pfeffer darüber geben.
  13. Step 13
    Die belegte Pinsa vorsichtig auf den heißen Pizzastein oder das Backblech im Ofen schieben. Ca. 7-12 Minuten backen, bis der Rand goldbraun und knusprig ist und der Käse geschmolzen und leicht gebräunt ist. Bei Bedarf nach 5-7 Minuten auf ein höheres Rost ziehen.
  14. Step 14
    Die Pinsa vorsichtig aus dem Ofen nehmen. Mit einem Schuss gutem nativem Olivenöl extra beträufeln und mit frischen Salbeiblättern garnieren. 1-2 Minuten ruhen lassen, dann in mundgerechte Stücke schneiden und sofort servieren. Dazu passt ein leichter, nicht-alkoholischer Weißwein oder ein helles alkoholfreies Lagerbier sowie ein einfacher grüner Salat.

Wichtige Informationen

Nährwerte (Pro Portion)

Es ist wichtig, diese Informationen als ungefähr zu betrachten und nicht als definitive Gesundheitsberatung zu verwenden.

Allergie-Informationen

Bitte überprüfen Sie die Zutaten auf mögliche Allergene und konsultieren Sie bei Zweifeln einen Gesundheitsfachmann.

Tags:

Diese Rezepte könnten Ihnen auch gefallen

Leave a Comment