Blitzrezept: Saftige Kokosmakronen einfach backen – So lecker!

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Kokosmakronen – allein der Name weckt bei mir persönlich sofort Erinnerungen an gemütliche Winterabende und den unwiderstehlichen Duft, der durch unser Haus zieht, wenn diese kleinen Wunderwerke des Backens im Ofen brutzeln.

Haben Sie sich jemals gefragt, wie ein so einfaches Gebäck eine solche Magie entfalten kann? Ich finde, die Antwort liegt in ihrer unwiderstehlichen Kombination aus zarter Süße und der einzigartigen Textur, die bei jedem Bissen aufs Neue begeistert.

Ein Klassiker der deutschen Weihnachtsbäckerei

Traditionell sind Kokosmakronen ein fester Bestandteil der festlichen Backstube, besonders zur Weihnachtszeit in Deutschland. Während ihre genaue Herkunft oft mit der Makronenbäckerei im Allgemeinen verbunden ist, die bis ins Mittelalter zurückreicht und über Italien nach Europa kam, haben sich die Kokosmakronen als eigenständige, überaus beliebte Variante etabliert. Ihre Beliebtheit rührt wohl auch daher, dass sie mit wenigen Zutaten und relativ unkompliziert zubereitet werden können, was sie zu einem perfekten Kandidaten für gemeinsame Backnachmittage macht, wie ich finde.

Was macht diese kleinen Köstlichkeiten so unwiderstehlich? Es ist die perfekte Harmonie aus einer leicht knusprigen Außenschicht und einem herrlich saftigen, zart-weichen Inneren, das förmlich auf der Zunge zergeht. Der intensive, exotische Kokosgeschmack, gepaart mit der richtigen Süße, macht sie zu einem echten Gaumenschmaus, der sowohl zu einer Tasse Kaffee am Nachmittag als auch als süße Beilage zu einem festlichen Menü hervorragend passt. Ihre einfache Zubereitung und die Möglichkeit, sie für längere Zeit aufzubewahren, tragen ebenfalls dazu bei, dass ich sie immer wieder gerne backe und genieße.

Zutaten:

  • Für die Kokosmakronen:
    • 4 frische Eiweiß (Größe M), zimmerwarm
    • 200 g Zucker (feiner Kristallzucker oder Puderzucker)
    • 1 Prise Salz
    • 1 TL Vanilleextrakt oder Vanillezucker
    • 200 g Kokosraspel, fein geraspelt
    • Abrieb von 1/2 Bio-Zitrone (optional, für eine frische Note)
    • Ca. 50-60 Backoblaten (Durchmesser ca. 4-5 cm), falls gewünscht
  • Optional für die Schokoladenglasur:
    • 100 g Zartbitterkuvertüre (oder Vollmilch-/weiße Kuvertüre nach Geschmack)
    • 1 TL Kokosfett (Palmin oder ähnliches, optional, für besseren Glanz und Bruchfestigkeit)

Vorbereitung ist die halbe Miete:

Bevor wir uns in das wunderbare Abenteuer der Kokosmakronen-Herstellung stürzen, sind ein paar vorbereitende Schritte entscheidend für den Erfolg. Denkt daran, eine gute Vorbereitung erspart euch später viel Ärger und sorgt für ein entspanntes Backerlebnis!

  1. Zunächst heizen wir unseren Backofen auf 140°C Ober-/Unterhitze (oder 120°C Umluft) vor. Die moderate Temperatur ist wichtig, damit unsere Makronen langsam garen und innen schön saftig bleiben, ohne außen zu schnell dunkel zu werden.
  2. Legt zwei bis drei Backbleche mit Backpapier aus. Wenn ihr Backoblaten verwenden möchtet (was ich persönlich sehr empfehle, da sie den Makronen einen schönen Boden geben und das Ankleben verhindern), verteilt diese gleichmäßig auf den vorbereiteten Backblechen. Achtet darauf, dass zwischen den Oblaten und später den Makronen genügend Platz ist, da sie beim Backen etwas auseinandergehen können.
  3. Stellt sicher, dass eure Eiweiße zimmerwarm sind. Das ist kein Zufall, sondern ein kleiner Trick aus der Backstube: Zimmerwarme Eiweiße lassen sich wesentlich besser und voluminöser aufschlagen als kalte Eiweiße direkt aus dem Kühlschrank. Plant also ein, die Eier etwa 30 Minuten bis eine Stunde vor der Zubereitung aus dem Kühlschrank zu nehmen.
  4. Prüft, ob eure Rührschüssel und die Rührbesen absolut sauber und fettfrei sind. Auch der kleinste Fettrückstand kann dazu führen, dass das Eiweiß nicht steif wird. Ein kleiner Tipp: Wischt die Schüssel und die Besen vorab kurz mit etwas Zitronensaft oder Essig aus und trocknet sie gründlich ab. Das schafft optimale Bedingungen für unseren Eischnee.

Zubereitung des Kokosmakronen-Teigs:

Jetzt wird es spannend! Die Zubereitung des Teiges ist das Herzstück unserer Kokosmakronen. Nehmt euch hierfür die Zeit und arbeitet sorgfältig, denn davon hängt die Textur und der Geschmack eurer kleinen Köstlichkeiten ab.

  1. Trennt die Eiweiße sehr sorgfältig von den Eigelben. Es darf wirklich kein einziger Tropfen Eigelb ins Eiweiß gelangen, da auch das Eigelbfett das Aufschlagen des Eischnees verhindert. Gebt die Eiweiße in eure vorbereitete, fettfreie Rührschüssel.
  2. Gebt die Prise Salz zu den Eiweißen. Das Salz hilft, das Eiweiß zu stabilisieren und lässt es schneller steif werden.
  3. Beginnt nun, die Eiweiße mit einem Handrührgerät oder einer Küchenmaschine auf mittlerer Stufe aufzuschlagen. Sobald die Eiweiße leicht schaumig werden und erste weiche Spitzen bilden, erhöht ihr die Geschwindigkeit auf hoch.
  4. Während des weiteren Aufschlagens gebt ihr den Zucker und den Vanillezucker (oder Vanilleextrakt) löffelweise und ganz langsam hinzu. Es ist wichtig, den Zucker schrittweise einzustreuen, damit er sich gut auflösen kann und der Eischnee seine Stabilität behält. Rührt weiter, bis der Eischnee sehr steif, glänzend und schnittfest ist. Das bedeutet, wenn ihr die Rührbesen herauszieht, bleiben feste Spitzen stehen, und wenn ihr mit einem Messer eine Linie durch den Eischnee zieht, bleibt diese sichtbar. Das kann gut 5-8 Minuten dauern – also habt Geduld, es lohnt sich!
  5. An dieser Stelle kommt ein kleiner Trick für besonders saftige Kokosmakronen ins Spiel, der gleichzeitig für eine bessere Bindung und Haltbarkeit sorgt: Die Wasserbad-Methode. Stellt die Schüssel mit dem steif geschlagenen Eischnee über ein leicht köchelndes Wasserbad. Die Schüssel sollte dabei das Wasser nicht berühren. Rührt den Eischnee mit einem Schneebesen oder Holzlöffel für etwa 5-7 Minuten kräftig durch. Ihr werdet merken, wie die Masse wärmer wird und sich der Zucker vollständig auflöst. Die Masse wird fester und noch glänzender. Dieser Schritt ist entscheidend für eine zähe, chewy Textur und verhindert, dass die Makronen zu trocken werden oder beim Backen zerlaufen. Es ist wie ein kleines “Vorkochen” des Eischneis. Nehmt die Schüssel vom Wasserbad und lasst die Masse unter gelegentlichem Rühren etwas abkühlen, bis sie nur noch lauwarm ist.
  6. Sobald die Eischnee-Zucker-Masse leicht abgekühlt ist, gebt ihr die Kokosraspel und, falls gewünscht, den Zitronenabrieb hinzu. Der Zitronenabrieb verleiht den Makronen eine wunderbar frische, leicht säuerliche Note, die hervorragend mit der Süße der Kokosnuss harmoniert.
  7. Nun kommt der heikelste Schritt: Das Unterheben. Hebt die Kokosraspel ganz vorsichtig und in mehreren Schritten mit einem Teigschaber oder Löffel unter die Eischneemasse. Arbeitet hierbei mit sanften Bewegungen von unten nach oben. Ziel ist es, so wenig Luft wie möglich aus dem Eischnee zu drücken, damit die Makronen luftig bleiben. Rührt nicht zu lange, nur so viel, bis die Kokosraspel gleichmäßig verteilt sind. Der Teig sollte eine klebrige, aber dennoch gut formbare Konsistenz haben.

Formen und Backen der Kokosmakronen:

Nun geht es ans Formen! Hier könnt ihr eurer Kreativität freien Lauf lassen oder euch für die klassische Methode entscheiden. Wichtig ist, dass die Makronen eine ähnliche Größe haben, damit sie gleichmäßig backen.

  1. Ihr habt verschiedene Möglichkeiten, die Kokosmakronen zu formen:
    • Mit zwei Teelöffeln: Dies ist die gängigste Methode. Nehmt mit einem Teelöffel eine kleine Menge Teig auf und schiebt ihn mit dem zweiten Teelöffel auf eine Oblate oder direkt auf das Backpapier. Versucht, kleine Häufchen oder konische Formen zu bilden.
    • Mit einem Eisportionierer: Ein kleiner Eisportionierer (ca. 3-4 cm Durchmesser) ist ideal, um gleichmäßige Makronen zu formen. Taucht den Portionierer vorher kurz in kaltes Wasser, damit der Teig nicht so stark kleben bleibt.
    • Mit einem Spritzbeutel: Für besonders hübsche und gleichmäßige Makronen könnt ihr den Teig in einen Spritzbeutel mit großer Sterntülle füllen und kleine Rosetten auf die Oblaten spritzen. Diese Methode erfordert etwas Übung, aber das Ergebnis ist optisch sehr ansprechend.

    Platziert die geformten Makronen mit ausreichend Abstand auf den vorbereiteten Backblechen.

  2. Sobald alle Makronen geformt sind, schieben wir die Bleche in den vorgeheizten Ofen. Backt die Kokosmakronen für etwa 20-30 Minuten. Die genaue Backzeit hängt stark von eurem Ofen und der Größe der Makronen ab.

    Wann sind Kokosmakronen perfekt?

    Sie sollten an den Spitzen und Rändern eine schöne goldbraune Farbe angenommen haben, während die Mitte noch leicht hell und saftig erscheint. Drückt vorsichtig auf eine Makrone – sie sollte sich fest anfühlen, aber nicht steinhart sein. Wenn sie noch zu weich ist, gebt ihnen noch ein paar Minuten Backzeit. Vermeidet es, die Makronen zu dunkel zu backen, da sie sonst trocken werden können.

  3. Nehmt die fertigen Kokosmakronen aus dem Ofen und lasst sie zunächst für etwa 5-10 Minuten auf dem Backblech abkühlen. Danach könnt ihr sie vorsichtig mit einem Spatel auf ein Kuchengitter heben und dort vollständig auskühlen lassen. Es ist wichtig, sie vollständig abkühlen zu lassen, bevor sie verpackt oder glasiert werden, da sie sonst Feuchtigkeit ziehen und matschig werden könnten.

Optional: Die Schokoladenglasur – Das krönende Finish:

Eine Schokoladenglasur ist zwar optional, aber sie verleiht den Kokosmakronen nicht nur eine zusätzliche Geschmacksebene, sondern auch eine elegante Optik. Es ist der kleine Luxus, den wir uns gönnen können!

  1. Während die Kokosmakronen abkühlen, könnt ihr die Schokolade für die Glasur vorbereiten. Hackt die Kuvertüre fein und gebt sie in eine hitzebeständige Schüssel.
  2. Schmelzt die Schokolade über einem Wasserbad. Das bedeutet, ihr stellt die Schüssel über einen Topf mit leicht köchelndem Wasser, wobei der Boden der Schüssel das Wasser nicht berühren sollte. Rührt die Schokolade regelmäßig mit einem Löffel um, bis sie vollständig geschmolzen und glatt ist.
  3. Optional könnt ihr an dieser Stelle das Kokosfett (oder ein kleines Stück Butter) hinzufügen. Es macht die Glasur geschmeidiger und verleiht ihr einen schönen Glanz und eine bessere Bruchfestigkeit beim Anbeißen. Rührt es gut ein, bis es vollständig geschmolzen ist.
  4. Sobald die Kokosmakronen vollständig ausgekühlt sind und die Schokolade geschmolzen ist, könnt ihr die Böden der Makronen in die Schokolade tauchen. Alternativ könnt ihr die Schokolade auch mit einem Löffel über die Makronen drizzeln oder sie mit einer Gabel in die Schokolade tauchen und dann vorsichtig abtropfen lassen.
  5. Legt die glasierten Makronen auf Backpapier oder ein Kuchengitter, damit die Schokolade fest werden kann. Lasst sie an einem kühlen Ort oder kurz im Kühlschrank fest werden.

Tipps für perfekte Kokosmakronen:

Um euch das Backen noch einfacher zu machen und euch zu helfen, jedes Mal perfekte Kokosmakronen zu zaubern, habe ich hier noch ein paar meiner liebsten Tipps und Tricks gesammelt. Diese kleinen Details können den entscheidenden Unterschied ausmachen!

  • Die Wahl der Kokosraspel: Achtet darauf, hochwertige, frisch duftende Kokosraspel zu verwenden. Alte oder ranzige Kokosraspel können den Geschmack der Makronen negativ beeinflussen. Manche bevorzugen “feine” Raspel, die eine zartere Textur ergeben, während andere “mittlere” Raspel für mehr Biss mögen. Probiert aus, was euch am besten gefällt!
  • Der ideale Backofen: Jeder Ofen ist anders. Lernt euren Ofen kennen! Die angegebene Temperatur und Backzeit sind Richtwerte. Es kann sein, dass euer Ofen etwas mehr oder weniger Hitze benötigt. Behaltet die Makronen besonders beim ersten Backen gut im Auge.
  • Feuchtigkeit ist der Feind: Kokosmakronen lieben es trocken. Lagert sie nach dem vollständigen Abkühlen in einer luftdichten Dose bei Zimmertemperatur. So bleiben sie bis zu 2-3 Wochen frisch und knusprig außen, saftig innen. Vermeidet es, sie im Kühlschrank zu lagern, da sie dort Feuchtigkeit ziehen könnten.
  • Variationen für Abwechslung:
    • Zitrus-Kick: Neben Zitronenabrieb könnt ihr auch Orangenschale oder Limettenschale verwenden, um den Makronen eine andere Geschmacksnote zu verleihen.
    • Nussige Note: Ein paar Tropfen Mandelextrakt im Teig passen hervorragend zur Kokosnuss und verleihen den Makronen einen Hauch von Marzipan.
    • Exotische Früchte: Klein gehackte, getrocknete Mango- oder Ananasstücke können ebenfalls unter den Teig gemischt werden, um eine fruchtige Überraschung zu bieten.
  • Nicht überfüllen: Lasst zwischen den Makronen auf dem Blech immer genügend Platz. Sie gehen beim Backen etwas auseinander und brauchen ihren Freiraum, damit die Luft gut zirkulieren kann und sie gleichmäßig bräunen.
  • Die Geduld beim Abkühlen: Auch wenn es schwerfällt, wartet wirklich, bis die Makronen vollständig abgekühlt sind, bevor ihr sie anfasst oder glasiert. Frische Makronen sind noch sehr weich und können leicht zerbrechen. Außerdem härtet die Konsistenz beim Abkühlen noch etwas nach.
  • Probleme beim Eischnee? Wenn euer Eischnee trotz aller Bemühungen nicht steif werden will, kann das an Fett in der Schüssel, zu kaltem Eiweiß oder zu schnellem Zugeben des Zuckers liegen. Versucht es beim nächsten Mal mit einer ganz gründlichen Reinigung der Utensilien und zimmerwarmen Eiern. Manchmal hilft auch eine winzige Prise Backpulver (wirklich nur eine Messerspitze!) den Eischnee zu stabilisieren, aber das ist eher eine Notlösung.
  • Makronen zerlaufen? Wenn eure Makronen im Ofen zu sehr zerlaufen sind, könnte das daran liegen, dass der Eischnee nicht steif genug war, die Kokosraspel zu grob waren (was die Bindung beeinträchtigt) oder die Wasserbad-Methode ausgelassen wurde. Das Erhitzen über dem Wasserbad macht den Teig stabiler.

Ich hoffe, mit diesen detaillierten Anweisungen und den vielen Tipps gelingen euch die Kokosmakronen perfekt und bereiten euch viel Freude beim Backen und Genießen. Es ist ein wirklich wunderbares Gebäck, das gerade in der Weihnachtszeit, aber auch das ganze Jahr über, einfach glücklich macht. Lasst es euch schmecken!

Blitzrezept: Saftige Kokosmakronen einfach backen – So lecker!

Fazit:

Liebe Backfreunde, ich hoffe, Sie sind nun genauso begeistert von diesem Rezept wie ich es bin! Wenn Sie auf der Suche nach einem Gebäck sind, das gleichermaßen einfach zuzubereiten, unwiderstehlich lecker und immer wieder ein Highlight ist, dann haben Sie es mit diesen Kokosmakronen definitiv gefunden. Ich kann Ihnen aus eigener Erfahrung versichern, dass sie nicht nur unglaublich duften, während sie im Ofen goldbraun backen, sondern auch geschmacklich absolut überzeugen. Ihre perfekte Balance aus einer leicht knusprigen Außenschicht und einem saftig-weichen Inneren, gepaart mit dem intensiven, exotischen Kokosgeschmack, macht sie zu einem echten Meisterwerk der einfachen Backkunst. Jedes Bällchen ist ein kleines Stückchen Glück, das auf der Zunge zergeht und eine wohltuende Süße hinterlässt, die Lust auf mehr macht.

Was diese Kokosmakronen zu einem absoluten Muss macht, ist ihre Vielseitigkeit und die Tatsache, dass sie fast jedem gelingen. Man braucht keine komplizierten Techniken oder ausgefallene Zutaten. Es ist die reine Freude am Backen, die in jedem Bissen spürbar wird. Ich liebe es, wie sie selbst an trüben Tagen ein Lächeln ins Gesicht zaubern können. Sie sind das ideale Gebäck, um sich selbst zu verwöhnen, aber auch, um Familie und Freunde zu begeistern. Betrachten Sie dieses Rezept nicht nur als Anleitung, sondern als Einladung, die Magie des Kokosduftes in Ihrer eigenen Küche zu entfachen und ein Gebäck zu kreieren, das garantiert für Begeisterung sorgen wird.

Serviervorschläge und Variationen – Lassen Sie Ihrer Kreativität freien Lauf!

Diese himmlischen Kokosmakronen sind an sich schon ein Gedicht, aber ich möchte Ihnen auch einige Ideen mitgeben, wie Sie sie noch individueller gestalten und servieren können. Klassisch schmecken sie natürlich hervorragend zu einer Tasse frisch gebrühten Kaffee oder Tee, besonders an einem gemütlichen Nachmittag. Sie sind auch eine fantastische Ergänzung zu jeder Plätzchenplatte in der Weihnachtszeit oder zu festlichen Anlässen. Probieren Sie doch einmal, einige Makronen vor dem Servieren leicht mit Puderzucker zu bestäuben, um ihnen einen eleganten Touch zu verleihen. Oder, für die Schokoladenliebhaber unter Ihnen, tauchen Sie die Böden oder die Spitzen der abgekühlten Makronen in geschmolzene Zartbitter-, Vollmilch- oder weiße Schokolade. Der Kontrast zwischen der Süße der Kokosnuss und der leichten Bitterkeit der dunklen Schokolade ist einfach unwiderstehlich.

Aber die Möglichkeiten gehen noch weiter! Für eine fruchtige Note könnten Sie etwas feine Zitronen- oder Orangenschale in den Teig reiben. Das verleiht den Makronen eine erfrischende, spritzige Komponente, die wunderbar mit dem Kokos harmoniert. Oder wie wäre es mit einer Prise Kardamom oder Zimt für eine wärmere, exotischere Geschmacksrichtung? Sie könnten sogar ein paar gehackte Mandeln oder Haselnüsse in den Teig mischen, um eine zusätzliche Textur und einen nussigen Unterton zu erzeugen. Stellen Sie sich vor, Sie servieren eine Auswahl dieser Varianten auf einer Etagere – ein wahrer Blickfang und Gaumenschmaus! Sie eignen sich auch hervorragend als essbares Geschenk, liebevoll verpackt in kleinen Tüten oder Schachteln, um jemandem eine Freude zu bereiten. Ich habe sie auch schon zerbröselt über Vanilleeis oder einem Fruchtsalat serviert, und das Ergebnis war jedes Mal sensationell. Lassen Sie Ihrer Fantasie freien Lauf und entdecken Sie Ihre persönliche Lieblingskombination!

Ihre Kreationen sind gefragt!

Nun liegt es an Ihnen! Ich ermutige Sie von ganzem Herzen, dieses Rezept auszuprobieren. Sie werden sehen, wie einfach und befriedigend es ist, diese wunderbaren Kokosmakronen selbst zu backen. Nehmen Sie sich die Zeit, genießen Sie den Prozess und freuen Sie sich auf das köstliche Ergebnis. Ich bin fest davon überzeugt, dass sie nicht nur Ihren Gaumen, sondern auch Ihre Seele verwöhnen werden. Und das Beste daran ist, dass jeder Bissen das Gefühl von Heimat und Gemütlichkeit hervorruft, egal wo Sie sind.

Ich bin unglaublich gespannt auf Ihre Erfahrungen! Haben Sie das Rezept genau befolgt oder haben Sie eine der vorgeschlagenen Variationen ausprobiert? Vielleicht haben Sie sogar Ihre ganz eigene, kreative Note hinzugefügt? Bitte teilen Sie Ihre Backerfolge mit uns! Ich würde mich riesig freuen, Ihre Fotos zu sehen und von Ihren Geschichten zu hören. Was hat Ihnen am besten gefallen? Welche Variation hat Sie am meisten überzeugt? Lassen Sie uns gemeinsam eine kleine Gemeinschaft von Kokosmakronen-Liebhabern aufbauen. Denn gemeinsam schmeckt es einfach am besten. Gutes Gelingen und viel Freude beim Nachbacken wünscht Ihnen von Herzen!


Blitzrezept: Saftige Kokosmakronen

Blitzrezept: Saftige Kokosmakronen

Ein einfaches Blitzrezept für saftige Kokosmakronen, einen klassischen Bestandteil der deutschen Weihnachtsbäckerei. Diese kleinen Köstlichkeiten begeistern mit einer knusprigen Außenschicht und einem herrlich zart-saftigen Inneren. Ihre unkomplizierte Zubereitung macht sie zum perfekten Backvergnügen für die ganze Familie.

Vorbereitungszeit
45 Minutes

Kochzeit
25 Minutes

Gesamtzeit
40 Minutes

Portionen
50-60 Stück

Zutaten

  • 4 Eiweiß (Größe M), zimmerwarm
  • 200 g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 1 TL Vanilleextrakt oder Vanillezucker
  • 200 g Kokosraspel
  • Abrieb von 1/2 Bio-Zitrone (optional)
  • Ca. 50-60 Backoblaten (Durchmesser ca. 4-5 cm, optional)
  • Für die Schokoladenglasur (optional):
  • 100 g Zartbitterkuvertüre
  • 1 TL Kokosfett (optional)

Anweisungen

  1. Step 1
    Den Backofen auf 140°C Ober-/Unterhitze (oder 120°C Umluft) vorheizen. Zwei bis drei Backbleche mit Backpapier auslegen. Falls verwendet, die Backoblaten gleichmäßig auf den Blechen verteilen. Die Eiweiße sollten zimmerwarm sein.
  2. Step 2
    Die zimmerwarmen Eiweiße mit der Prise Salz in einer absolut sauberen, fettfreien Rührschüssel schaumig schlagen. Den Zucker und Vanilleextrakt/Vanillezucker langsam löffelweise einrieseln lassen und weiterschlagen, bis der Eischnee sehr steif, glänzend und schnittfest ist (ca. 5-8 Minuten).
  3. Step 3
    Die Schüssel mit dem steifen Eischnee über ein leicht köchelndes Wasserbad stellen (die Schüssel darf das Wasser nicht berühren). Die Masse für ca. 5-7 Minuten kräftig rühren, bis sie wärmer, fester und noch glänzender wird. Dies stabilisiert den Teig und sorgt für Saftigkeit. Die Schüssel vom Wasserbad nehmen und die Masse unter gelegentlichem Rühren abkühlen lassen, bis sie lauwarm ist.
  4. Step 4
    Die Kokosraspel und optional den Zitronenabrieb zur lauwarmen Eischnee-Masse geben. Die Kokosraspel vorsichtig und in mehreren Schritten mit einem Teigschaber oder Löffel unterheben. Nur so lange rühren, bis die Kokosraspel gleichmäßig verteilt sind, um die Luft im Eischnee zu bewahren.
  5. Step 5
    Mit zwei Teelöffeln, einem kleinen Eisportionierer oder einem Spritzbeutel kleine Makronen auf die vorbereiteten Oblaten oder direkt auf das Backpapier setzen. Dabei ausreichend Abstand zwischen den Makronen lassen.
  6. Step 6
    Die Backbleche in den vorgeheizten Ofen schieben und die Kokosmakronen für etwa 20-30 Minuten backen. Sie sind perfekt, wenn die Spitzen und Ränder goldbraun sind und die Mitte noch leicht hell und saftig erscheint. Nicht zu dunkel backen, um Trockenheit zu vermeiden.
  7. Step 7
    Die fertigen Kokosmakronen aus dem Ofen nehmen und zunächst für etwa 5-10 Minuten auf dem Backblech abkühlen lassen. Anschließend vorsichtig mit einem Spatel auf ein Kuchengitter heben und dort vollständig auskühlen lassen.
  8. Step 8
    Für die Glasur die Kuvertüre hacken und mit dem optionalen Kokosfett in einer hitzebeständigen Schüssel über einem Wasserbad schmelzen. Die vollständig abgekühlten Makronen mit der geschmolzenen Schokolade verzieren (z.B. die Böden eintauchen oder die Schokolade darüber drizzeln) und auf Backpapier oder einem Kuchengitter fest werden lassen.

Wichtige Informationen

Nährwerte (Pro Portion)

Es ist wichtig, diese Informationen als ungefähr zu betrachten und nicht als definitive Gesundheitsberatung zu verwenden.

Allergie-Informationen

Bitte überprüfen Sie die Zutaten auf mögliche Allergene und konsultieren Sie bei Zweifeln einen Gesundheitsfachmann.

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