Zitronen Griess Schnitten Walnuessen – allein der Name lässt uns von einem himmlisch duftenden Gebäck träumen, das bei jedem Bissen Sonne auf den Gaumen zaubert. Haben Sie sich jemals gefragt, wie ein einziges Dessert so viele wunderbare Geschmacksnuancen vereinen kann, die Erinnerungen an sonnige Tage und gemütliche Kaffeerunden wecken?
Ich freue mich sehr, Ihnen heute ein Rezept vorzustellen, das tief in der mediterranen und levantinischen Patisserie verwurzelt ist. Diese Art von Griesskuchen, oft getränkt in einem aromatischen Zitronensirup und verfeinert mit knackigen Nüssen, hat eine lange Tradition in Ländern wie Griechenland und der Türkei. Dort wird er oft zu besonderen Anlässen oder einfach als süßer Genuss zum Kaffee gereicht und ist bekannt für seine unwiderstehliche Saftigkeit und seinen reichen Geschmack, der Generationen begeistert.
Ein unvergleichliches Geschmackserlebnis
Was macht dieses Gebäck so besonders und warum lieben es so viele? Es ist die perfekte Harmonie aus dem sanften, nussigen Griess, der spritzigen Frische der Zitrone und der erdigen Textur der Walnüsse. Jede Zitronen Griess Schnitten Walnuessen verspricht ein Zusammenspiel von Süße und Säure, ergänzt durch eine angenehme Feuchtigkeit, die einfach auf der Zunge zergeht. Die Zubereitung ist zudem erstaunlich unkompliziert, was dieses Dessert zu einem Favoriten für jeden Anlass macht – ob für spontane Gäste oder einen gemütlichen Nachmittagstee. Bereiten Sie sich darauf vor, von diesem außergewöhnlichen Gaumenschmaus begeistert zu sein!
Zutaten:
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Für den Griessboden:
- 300 g feiner Weichweizengriess (bitte achtet darauf, keinen Hartweizengriess zu verwenden, denn dieser ist zu grob und würde unseren zarten Boden viel zu fest machen. Der Weichweizengriess sorgt für die gewünschte feine Textur und Saugfähigkeit für unseren Sirup.)
- 200 g weiche Butter (unbedingt zimmerwarm! Dies ist ein entscheidender Faktor, damit sich die Butter gut mit dem Zucker verbinden lässt und eine luftige Basis für unseren Teig entsteht, die später unsere Zitronen Griess Schnitten Walnuessen so wunderbar saftig macht.)
- 200 g Zucker (ich bevorzuge feinen Kristallzucker, da er sich schnell und rückstandslos in der Butter-Ei-Mischung auflöst und so eine schöne, glatte Konsistenz gewährleistet.)
- 4 grosse Eier (ebenso zimmerwarm! Warme Eier lassen sich besser aufschlagen und verbinden sich besser mit der Buttermasse, was zu einem stabileren und luftigeren Teig führt. Ein kleiner, aber feiner Trick für ein perfektes Backergebnis.)
- 1 Päckchen Backpulver (ca. 16g, dieses kleine Wundermittel ist unerlässlich, um dem Griessboden die nötige Lockerheit und Leichtigkeit zu verleihen, sodass er nicht zu kompakt wird.)
- 1 Päckchen Vanillezucker (oder wahlweise 1 Teelöffel hochwertiger Vanilleextrakt für ein intensiveres und wärmeres Aroma, das die spritzige Zitrone wunderbar ergänzt.)
- 1 Prise Salz (ein absolutes Muss in fast jedem süssen Gebäck! Das Salz verstärkt die süssen Aromen und bringt sie noch besser zur Geltung, ohne selbst schmeckbar zu sein.)
- Abrieb einer Bio-Zitrone (hierbei ist es entscheidend, nur die gelbe Schale zu verwenden und nichts vom weissen Teil der Zitrone abzureiben, da dieser Bitterstoffe enthält, die den feinen Geschmack unserer Schnitten trüben würden. Die Zitronenschale gibt dem Boden bereits eine erste frische Note!)
- 100 ml Milch (Vollmilch ist meine erste Wahl, da sie dem Teig eine zusätzliche Fülle und Reichhaltigkeit verleiht. Leicht angewärmt lässt sie sich noch besser in den Teig einarbeiten und fördert eine gleichmässige Textur.)
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Für den Zitronensirup:
- 200 g Zucker (wieder feiner Kristallzucker, der sich im Wasser schnell auflöst und eine klare Sirupbasis bildet.)
- 250 ml Wasser
- Saft von 2-3 grossen Bio-Zitronen (dies entspricht etwa 100-120 ml frisch gepresstem Saft. Die Menge kann je nach Grösse und Saftigkeit eurer Zitronen variieren. Probiert den Sirup und passt die Säure nach eurem persönlichen Geschmack an. Dieser Sirup ist das Herzstück unserer Zitronen Griess Schnitten Walnuessen und verleiht ihnen ihre unvergleichliche Frische und Saftigkeit!)
- Optional: 1 Zweig Rosmarin oder einige Minzblätter (diese können während des Kochens mitziehen und dem Sirup eine überraschende, aber wunderbar harmonische Kräuternote verleihen. Ich liebe den Rosmarinhauch besonders!)
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Für die Walnuss-Dekoration und das Topping:
- 150 g Walnüsse (ganze oder halbe Nüsse sind ideal, da wir sie später grob hacken werden. Die Walnüsse sind nicht nur eine hübsche Dekoration, sondern geben unseren Schnitten auch einen fantastischen, knackigen Biss und ein nussiges Aroma, das hervorragend zur Zitrone passt.)
- 2 Esslöffel Honig oder Ahornsirup (dieser wird verwendet, um die Walnüsse leicht zu karamellisieren und ihnen einen schönen Glanz sowie eine zusätzliche Süssigkeit zu verleihen. Es hebt den Geschmack der Nüsse wunderbar hervor.)
- Optional: etwas Puderzucker zum Bestäuben vor dem Servieren (wenn ihr die Schnitten noch etwas festlicher gestalten oder eine zusätzliche, zarte Süsse hinzufügen möchtet.)
Vorbereitung des Griessbodens
- Bevor wir mit dem eigentlichen Teig beginnen, ist es unerlässlich, den Backofen vorzuheizen. Ich stelle meinen Backofen immer auf 175°C Ober-/Unterhitze ein, da dies die ideale Temperatur für einen gleichmässig gebackenen und zarten Griessboden ist. So ist er perfekt vorbereitet, wenn unser Teig fertig zum Backen ist. Parallel dazu bereiten wir unsere Backform vor. Eine quadratische Form von etwa 20×30 cm oder eine Kastenform ist ideal. Legt sie sorgfältig mit Backpapier aus oder fettet sie sehr grosszügig ein und bestäubt sie leicht mit Mehl. Das Auslegen mit Backpapier ist meine bevorzugte Methode, da es das spätere Herauslösen der fertigen Zitronen Griess Schnitten Walnuessen enorm erleichtert und garantiert, dass nichts kleben bleibt.
- In einer grossen Rührschüssel beginnen wir nun mit der Basis unseres Bodens. Gebt die zimmerwarme, weiche Butter zusammen mit dem Zucker und dem Vanillezucker hinein. Nehmt am besten ein Handrührgerät mit Schneebesenaufsätzen und schlagt die Mischung auf höchster Stufe auf. Das dauert seine Zeit – rechnet mit mindestens 5 bis 7 Minuten. Das Ziel ist eine hellgelbe, fast weisse und unglaublich cremige Masse. Dieser Schritt ist von entscheidender Bedeutung, denn hier schlagen wir viel Luft ein, die später für die Lockerheit und den Aufgang unseres Griessbodens verantwortlich ist. Kratzt unbedingt zwischendurch immer wieder die Seiten der Schüssel mit einem Teigschaber ab, damit alle Zutaten optimal miteinander verbunden werden.
- Nun ist es Zeit für die Eier. Gebt die grossen, zimmerwarmen Eier nacheinander zur Butter-Zucker-Masse. Lasst dabei nach jeder Zugabe das Handrührgerät auf mittlerer Stufe etwa eine Minute lang laufen, bevor ihr das nächste Ei hinzufügt. Wartet, bis das vorherige Ei vollständig in die Masse integriert ist und die Mischung wieder schön homogen und emulgiert aussieht. Dieser schrittweise Prozess stellt sicher, dass die Emulsion stabil bleibt und der Teig seine luftige Textur behält. Würden wir alle Eier auf einmal hinzufügen, könnte die Masse gerinnen.
- In einer separaten, mittelgrossen Schüssel bereiten wir die trockenen Zutaten vor. Vermischt den feinen Weichweizengriess, das Backpulver und die Prise Salz gründlich miteinander. Jetzt ist auch der perfekte Zeitpunkt, den Abrieb der Bio-Zitrone hinzuzugeben. Vermischt alles gut, sodass sich das Backpulver und der Zitronenabrieb optimal verteilen können. Das verhindert, dass sich später Klümpchen im Teig bilden und sorgt für ein gleichmässiges Backergebnis und eine wunderbare, subtile Zitronennote im Boden unserer Zitronen Griess Schnitten Walnuessen.
- Jetzt integrieren wir die trockenen Zutaten und die Milch in die feuchte Butter-Ei-Masse. Hier ist Feingefühl gefragt! Gebt abwechselnd einen Teil der Griessmischung und einen Schuss der leicht angewärmten Milch zur Masse. Ich teile das Ganze gerne in drei Portionen auf. Beginnt und endet immer mit den trockenen Zutaten. Nach jeder Zugabe rührt ihr nur so lange auf niedriger Stufe, bis die Zutaten gerade eben so vermischt sind. Ganz wichtig: Überrührt den Teig nicht! Zu langes Rühren, sobald der Griess hinzugefügt wurde, kann zur Entwicklung von Gluten führen, was den Boden zäh und gummiartig statt zart und saftig machen würde. Wir streben eine geschmeidige, aber nicht übermässig bearbeitete Teigkonsistenz an.
- Den fertigen Teig füllt ihr nun gleichmässig in eure vorbereitete Backform. Verteilt ihn mit einem Teigschaber oder der Rückseite eines Löffels, sodass er überall die gleiche Höhe hat. Eine ebene Oberfläche ist wichtig, damit der Kuchen gleichmässig backt und unsere Zitronen Griess Schnitten Walnuessen später schön anzusehen sind. Klopft die Form ein paar Mal sanft auf die Arbeitsfläche. Das hilft, eventuelle Luftblasen im Teig zu entfernen und eine dichtere, aber dennoch lockere Struktur zu gewährleisten.
Zubereitung des Zitronensirups
- Während unser Griessboden gemütlich im Ofen backt, widmen wir uns der Seele unserer Schnitten: dem Zitronensirup. In einem kleinen Topf gebt ihr den Zucker und das Wasser zusammen. Erhitzt diese Mischung bei mittlerer Hitze. Rührt dabei gelegentlich um, damit sich der Zucker vollständig auflöst und nicht am Topfboden ansetzt. Sobald die Mischung zu köcheln beginnt und der Zucker restlos gelöst ist, lasst den Sirup für etwa 5 Minuten leicht simmern. Er wird dabei leicht eindicken und eine sirupartige Konsistenz annehmen. Passt auf, dass er nicht zu sehr reduziert oder gar karamellisiert.
- Nehmt den Topf von der Herdplatte. Nun ist es Zeit für die Star-Zutat: den frischen Zitronensaft. Presst den Saft der Bio-Zitronen direkt in den noch heissen Sirup. Ich persönlich probiere den Sirup gerne an dieser Stelle und justiere die Säure gegebenenfalls nach, indem ich bei Bedarf noch etwas Zitronensaft hinzufüge. Wenn ihr euch für die optionalen Kräuter, Rosmarin oder Minze, entschieden habt, gebt den Zweig oder die Blätter jetzt für etwa 10-15 Minuten in den heissen Sirup und fischt sie anschliessend wieder heraus. Die Kräuter infundieren den Sirup mit ihren ätherischen Ölen und verleihen ihm eine zusätzliche, raffinierte Geschmacksdimension. Es ist ganz wichtig, dass der Sirup vor der Verwendung abgekühlt ist – am besten lauwarm, während der Kuchen noch heiss ist. Der Temperaturkontrast ist entscheidend, damit der Griessboden den Sirup optimal aufnehmen kann.
Backen und Tränken
- Schiebt die Backform mit dem vorbereiteten Griessboden in den vorgeheizten Ofen. Die Backzeit beträgt in der Regel etwa 30 bis 40 Minuten. Da jeder Ofen anders ist, solltet ihr die Backzeit im Auge behalten. Ein bewährter Test für die Garzeit ist die Stäbchenprobe: Stecht ein Holzstäbchen (z.B. einen Zahnstocher oder Schaschlikspiess) in die Mitte des Kuchens. Kommt es sauber und ohne flüssige Teigreste heraus, ist der Kuchen perfekt gebacken. Der Griessboden sollte eine schöne goldbraune Farbe angenommen haben und sich bei leichtem Druck fest anfühlen. Lasst euch nicht verunsichern, wenn er noch etwas blass aussieht; die intensive Farbe bekommt er schliesslich durch den Sirup.
- Sobald der Griessboden fertig ist, nehmt ihn sofort aus dem Ofen. Dieser nächste Schritt ist absolut entscheidend: Der Kuchen muss noch heiss sein, wenn er getränkt wird. Lasst ihn für etwa 5 Minuten in der Form ruhen. Diese kurze Ruhephase ermöglicht es der Struktur, sich etwas zu setzen, verhindert aber, dass er zu stark abkühlt und dadurch weniger Sirup aufnehmen kann. Wir wollen, dass unsere Zitronen Griess Schnitten Walnuessen maximal saftig werden!
- Nun kommt der Moment, der unseren Schnitten ihre unvergleichliche Saftigkeit verleiht! Nehmt den inzwischen lauwarmen Zitronensirup und giesst ihn langsam und sehr gleichmässig über den noch warmen Griessboden, der sich weiterhin in der Form befindet. Ich mache das gerne löffelweise oder mit einer kleinen Kelle, um sicherzustellen, dass jede Stelle des Kuchens genügend Sirup abbekommt und die Flüssigkeit Zeit hat, in den Griess einzuziehen. Es mag euch im ersten Moment so vorkommen, als wäre es eine riesige Menge Sirup, aber vertraut mir: der Griessboden wird ihn wie ein Schwamm aufsaugen und dadurch unglaublich saftig und aromatisch werden. Sollten sich kleine Sirup-Pfützen bilden, habt Geduld und wartet einfach einen Moment, bis die Flüssigkeit eingezogen ist, bevor ihr weitergiesst.
- Nach dem Tränken ist es wichtig, den getränkten Griessboden vollständig abkühlen zu lassen. Am besten lasse ich meine Zitronen Griess Schnitten Walnuessen für mehrere Stunden, idealerweise sogar über Nacht, im Kühlschrank durchziehen. Dieser Schritt ist absolut unerlässlich für die Entwicklung des vollen Aromas und der optimalen Saftigkeit. Je länger der Kuchen ziehen kann, desto intensiver wird der Geschmack und desto saftiger wird er. Die Kälte im Kühlschrank hilft ausserdem, dass der Sirup schön fest wird und die Schnitten später beim Schneiden ihre Form behalten. Geduld zahlt sich hier wirklich aus!
Die Walnuss-Verzierung und Fertigstellung
- Wenn die Schnitten vollständig abgekühlt und gut durchgezogen sind – und das ist wirklich wichtig für die Textur und den Geschmack – ist es an der Zeit, sie aus der Form zu lösen. Wenn ihr Backpapier verwendet habt, ist dies jetzt ein Kinderspiel: Ihr könnt den Kuchen einfach an den überstehenden Rändern herausheben. Legt ihn vorsichtig auf ein grosses Schneidebrett oder eine Servierplatte.
- Bevor wir die Schnitten in Stücke teilen, bereiten wir die Walnüsse vor, die unseren Zitronen Griess Schnitten Walnuessen eine wunderbare Textur und ein nussiges Aroma verleihen. Hackt die 150g Walnüsse grob. Ich persönlich mag es, wenn sie nicht zu fein sind, denn so hat man später noch einen schönen, knackigen Biss. Gebt die gehackten Walnüsse in eine kleine Pfanne ohne Zugabe von Fett und röstet sie bei mittlerer Hitze für ein paar Minuten. Bleibt unbedingt dabei und rührt regelmässig um, denn Walnüsse können schnell verbrennen und dann bitter schmecken! Sie sollen lediglich leicht duften und eine Nuance dunkler werden – das intensiviert ihr natürliches Aroma ungemein.
- Nehmt die gerösteten Walnüsse von der Platte und gebt sofort den Honig oder Ahornsirup hinzu. Rührt alles gut um, bis jede Walnuss leicht glänzt und von dem Süssungsmittel überzogen ist. Dieser Schritt ist zwar optional, aber er verleiht den Walnüssen einen zusätzlichen Hauch von Süsse und einen wunderschönen Glanz, der die Optik unserer Schnitten noch attraktiver macht. Ausserdem sorgt der Sirup dafür, dass die Walnüsse später besser auf dem feuchten Kuchen haften bleiben.
- Nun kommt der Moment des Schneidens. Verwendet ein langes, scharfes Messer, um den Griesskuchen in die gewünschte Grösse und Form zu schneiden. Ich persönlich bevorzuge rechteckige Schnitten, da sie sich gut servieren lassen, aber auch Quadrate oder sogar Dreiecke sind denkbar. Für besonders saubere Schnittkanten könnt ihr das Messer vor jedem Schnitt leicht anfeuchten oder kurz unter heisses Wasser halten und abtrocknen. Das verhindert, dass der Kuchen am Messer kleben bleibt.
- Der krönende Abschluss! Verteilt die frisch karamellisierten Walnüsse grosszügig und gleichmässig auf den einzelnen Zitronen Griess Schnitten Walnuessen. Ihr könnt sie einfach darüber streuen oder jede Schnitte individuell belegen, das ist ganz eurer Kreativität überlassen. Manchmal drücke ich die Walnüsse auch leicht an, damit sie besser auf dem saftigen Boden haften und nicht so leicht herunterfallen.
- Optional, aber sehr empfehlenswert für einen letzten optischen und geschmacklichen Schliff: Wenn ihr es noch etwas süsser mögt oder eure Schnitten besonders elegant aussehen sollen, bestäubt sie vor dem Servieren leicht mit Puderzucker. Das verleiht ihnen ein feines, winterliches Aussehen und eine zarte Süsse.
- Serviert die fertigen Zitronen Griess Schnitten Walnuessen als erfrischendes Dessert nach einem Essen oder als köstliche Beilage zum Kaffee oder Tee am Nachmittag. Sie sind ein wunderbarer Genuss, der die frische Säure der Zitrone mit der warmen Süsse des Griesses und dem knackigen Biss der Walnüsse perfekt kombiniert. Ein weiterer grosser Vorteil: Gut verpackt im Kühlschrank halten sie sich bis zu 4-5 Tage und schmecken oft sogar noch besser, wenn sie ein oder zwei Tage durchgezogen sind und sich alle Aromen voll entfaltet haben. Ich wünsche euch viel Freude beim Nachbacken und beim Geniessen dieser unwiderstehlichen Leckerei!

Fazit:
Nachdem wir nun alle Geheimnisse dieses wunderbaren Rezepts gelüftet haben, bin ich absolut davon überzeugt, dass es einen festen Platz in Ihrem Repertoire finden wird. Ich spreche hier nicht von irgendeinem Gebäck – ich spreche von einem echten Erlebnis für die Sinne, das auf erstaunlich unkomplizierte Weise zu zaubern ist. Was diese Köstlichkeit so besonders macht, ist die harmonische Fusion von Texturen und Aromen: Die sanfte, cremige Konsistenz des Grießes trifft auf die spritzige Frische der Zitrone, die von der erdigen, leicht herben Note der Walnüsse perfekt ausbalanciert wird. Es ist diese durchdachte Kombination, die aus einfachen Zutaten ein wahres Meisterwerk macht. Ich habe dieses Rezept schon unzählige Male zubereitet und bin jedes Mal aufs Neue begeistert, wie es meine Gäste und mich verzaubert. Es ist die Art von Gebäck, die sowohl eine gemütliche Kaffeerunde am Nachmittag als auch ein elegantes Dessert am Abend aufwertet. Die Zubereitung ist erfreulich einfach und doch ist das Ergebnis so beeindruckend, dass man kaum glauben mag, wie wenig Aufwand dahintersteckt.
Ich möchte Ihnen wirklich ans Herz legen, diesen Backtraum selbst zu verwirklichen. Stellen Sie sich vor, wie der Duft von Zitrone und frisch gebackenem Grieß Ihr Zuhause erfüllt – ein Versprechen auf Genuss, das Sie nicht enttäuschen wird. Diese Zitronen Griess Schnitten Walnuessen sind meiner Meinung nach ein echtes Highlight für jede Gelegenheit und beweisen, dass die besten Dinge im Leben oft die einfachsten sind, wenn sie mit Liebe und den richtigen Zutaten zubereitet werden.
Servierempfehlungen, die begeistern:
Die Schönheit dieses Rezepts liegt auch in seiner Vielseitigkeit beim Servieren. Pur, vielleicht nur mit einer zarten Puderzuckerschicht bestäubt, sind die Schnitten schon ein Gedicht. Doch ich habe einige Empfehlungen, die den Genuss noch steigern können:
- Mit einem Klecks Sahne: Ein Tupfer frisch geschlagener Sahne, vielleicht leicht gesüßt oder mit einem Hauch Vanille verfeinert, verleiht den Schnitten eine zusätzliche Cremigkeit, die perfekt mit der Zitronennote harmoniert.
- Fruchtige Begleitung: Eine Handvoll frische Beeren – Himbeeren, Heidelbeeren oder Erdbeeren – bringen eine weitere Dimension an Frische und Säure mit sich, die den Geschmack der Schnitten wunderbar ergänzt. Auch ein leichter Fruchtkompott, beispielsweise aus Aprikosen oder Rhabarber, kann eine hervorragende Ergänzung sein.
- Als Dessert mit Eis: Für ein opulenteres Dessert empfehle ich, eine Schnitte lauwarm mit einer Kugel Vanilleeis oder Zitronensorbet zu servieren. Der Kontrast zwischen warm und kalt, cremig und spritzig ist einfach unwiderstehlich.
- Zum Kaffee oder Tee: Selbstverständlich sind diese Schnitten der ideale Begleiter zu einer Tasse frisch gebrühten Kaffee oder einem aromatischen Tee. Sie sind sättigend genug für eine kleine Sünde zwischendurch, aber nicht zu schwer.
Mögliche Variationen für kreative Köpfe:
Wenn Sie gerne experimentieren, biete ich Ihnen gerne ein paar Ideen für Abwandlungen an. Das Grundrezept ist robust genug, um kleine Änderungen zu erlauben und neue Geschmacksprofile zu entdecken:
- Andere Zitrusfrüchte: Ersetzen Sie einen Teil oder die gesamte Zitronenschale und den Saft durch Limette oder Orange. Limette verleiht eine noch intensivere Säure, während Orange eine wärmere, süßere Note ins Spiel bringt.
- Nuss-Austausch: Statt Walnüssen könnten Sie Mandeln (gehobelt oder gehackt), Haselnüsse oder sogar Pekannüsse verwenden. Jede Nusssorte bringt ihren eigenen Charakter mit ein. Probieren Sie auch geröstete Nüsse für ein intensiveres Aroma.
- Gewürznuancen: Eine Prise Kardamom oder Zimt im Grießteig kann dem Gebäck eine winterlichere, würzigere Tiefe verleihen. Seien Sie hier jedoch sparsam, um die Zitronennote nicht zu überlagern.
- Guss-Variation: Für extra Glanz und Süße können Sie die abgekühlten Schnitten mit einem einfachen Zitronenguss überziehen (Puderzucker und Zitronensaft verrühren). Das gibt nicht nur eine zusätzliche Geschmacksebene, sondern sieht auch sehr ansprechend aus.
- Fruchteinlagen: Kleine Mengen getrockneter Cranberries oder Rosinen, die vor dem Backen unter den Teig gemischt werden, können eine zusätzliche Textur und Süße hinzufügen.
Ich hoffe, ich konnte Sie mit meiner Begeisterung anstecken und Sie dazu inspirieren, dieses wunderbare Rezept selbst auszuprobieren. Es ist ein echtes Soulfood, das Wärme und Freude verbreitet. Glauben Sie mir, der Aufwand lohnt sich für jeden Bissen! Wenn Sie es gebacken haben, würde ich mich riesig freuen, von Ihren Erfahrungen zu hören. Haben Sie eine der Variationen ausprobiert? Oder haben Sie vielleicht sogar eine eigene kreative Idee entwickelt? Teilen Sie Ihre Erfolge und Erkenntnisse gerne mit mir – ich bin immer neugierig auf neue Interpretationen und persönliche Geschichten rund ums Backen. Es ist eine Freude, gemeinsam die Welt der süßen Köstlichkeiten zu entdecken und zu genießen. Viel Spaß beim Backen und natürlich beim Schlemmen!

Zitronen-Griess-Walnuss-Schnitten
Ein saftiger Griesskuchen, tief verwurzelt in mediterraner und levantinischer Patisserie, getränkt in aromatischem Zitronensirup und verfeinert mit knackigen Walnüssen. Er bietet eine perfekte Harmonie aus Süße, Säure und nussiger Textur und ist dabei überraschend unkompliziert in der Zubereitung.
Zutaten
-
300 g feiner Weichweizengriess
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200 g weiche Butter (zimmerwarm)
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200 g Zucker
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4 grosse Eier (zimmerwarm)
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1 Päckchen Backpulver (ca. 16g)
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1 Päckchen Vanillezucker
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1 Prise Salz
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Abrieb 1 Bio-Zitrone
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100 ml Milch (leicht angewärmt)
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200 g Zucker (für den Sirup)
-
250 ml Wasser (für den Sirup)
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Saft von 2-3 Bio-Zitronen (ca. 100-120 ml)
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Optional: 1 Zweig Rosmarin oder einige Minzblätter
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150 g Walnüsse (grob gehackt)
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2 EL Honig oder Ahornsirup
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Optional: Puderzucker zum Bestäuben
Anweisungen
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Step 1
Heizen Sie den Backofen auf 175°C Ober-/Unterhitze vor. Legen Sie eine quadratische Backform (ca. 20×30 cm) mit Backpapier aus. -
Step 2
In einer Rührschüssel weiche Butter, Zucker und Vanillezucker 5-7 Minuten schaumig schlagen. Geben Sie die Eier einzeln hinzu und rühren Sie diese jeweils gut ein. -
Step 3
Vermischen Sie in einer separaten Schüssel Griess, Backpulver, Salz und Zitronenabrieb gründlich. -
Step 4
Geben Sie abwechselnd die Griessmischung und die angewärmte Milch zur feuchten Masse und rühren Sie nur so lange auf niedriger Stufe, bis alles gerade eben vermischt ist, um den Teig nicht zu überarbeiten. -
Step 5
Füllen Sie den Teig in die vorbereitete Form und backen Sie ihn im vorgeheizten Ofen für ca. 30-40 Minuten. Eine Stäbchenprobe sollte sauber sein. -
Step 6
Für den Sirup Zucker und Wasser in einem Topf erhitzen und etwa 5 Minuten köcheln lassen, bis der Zucker gelöst ist. Nehmen Sie den Topf vom Herd, fügen Sie den Zitronensaft hinzu und optional Rosmarin oder Minze (später entfernen). Lassen Sie den Sirup lauwarm abkühlen. -
Step 7
Nehmen Sie den heissen Kuchen aus dem Ofen und lassen Sie ihn 5 Minuten in der Form ruhen. Giessen Sie dann den lauwarmen Sirup langsam und gleichmässig über den noch warmen Kuchen in der Form, bis er vollständig aufgesogen ist. -
Step 8
Lassen Sie den getränkten Kuchen vollständig in der Form abkühlen und stellen Sie ihn dann für mehrere Stunden, idealerweise über Nacht, in den Kühlschrank, damit er gut durchziehen kann. -
Step 9
Hackt die Walnüsse grob. Rösten Sie diese in einer Pfanne ohne Fett, bis sie duften. Nehmen Sie die Pfanne vom Herd und mischen Sie Honig oder Ahornsirup unter, bis die Walnüsse glänzen. -
Step 10
Lösen Sie den gekühlten Kuchen aus der Form und schneiden Sie ihn in die gewünschten Schnitten. Verteilen Sie die karamellisierten Walnüsse darauf und bestäuben Sie optional mit Puderzucker. Gut verpackt halten sich die Schnitten bis zu 5 Tage im Kühlschrank oder können für bis zu 3 Monate eingefroren werden.
Wichtige Informationen
Nährwerte (Pro Portion)
Es ist wichtig, diese Informationen als ungefähr zu betrachten und nicht als definitive Gesundheitsberatung zu verwenden.
Allergie-Informationen
Bitte überprüfen Sie die Zutaten auf mögliche Allergene und konsultieren Sie bei Zweifeln einen Gesundheitsfachmann.


