Hackbällchen in cremiger Sauce mit Kartoffelpüree – Ein herzhafter Genuss für die ganze Familie ist für mich persönlich der Inbegriff von Gemütlichkeit und einem liebevollen Essen, das direkt von Herzen kommt. Wenn der verlockende Duft von sanft gebratenen Hackbällchen und einer reichhaltigen Sahnesauce durch mein Zuhause zieht, weiß ich, dass ein besonderer Moment bevorsteht. Dieses Gericht ist nicht nur ein Sattmacher für hungrige Mägen, sondern auch ein wahrer Seelenschmeichler, der Jung und Alt gleichermaßen begeistert. Es ruft Kindheitserinnerungen wach und schafft neue, unvergessliche Augenblicke am Esstisch.
Die Geschichte hinter einem beliebten Komfortklassiker
Obwohl es in vielen Kulturen Varianten von Hackbällchen gibt, erinnern diese hier oft an die berühmten schwedischen Köttbullar, die ebenfalls in einer cremigen Sauce serviert und gerne mit Kartoffelpüree genossen werden. Es ist ein Gericht, das Generationen überdauert hat, weil es so einfach zuzubereiten und doch so unglaublich befriedigend ist. Jeder Bissen dieser zarten Hackbällchen, umhüllt von einer samtigen Sauce, die perfekt mit dem luftigen, selbstgemachten Kartoffelpüree harmoniert, ist ein wahres Fest für die Sinne. Die Kombination aus unterschiedlichen Texturen und dem herzhaften, aber dennoch milden Geschmack ist einfach unwiderstehlich.
Ich glaube fest daran, dass die besten Mahlzeiten diejenigen sind, die uns ein Gefühl von Zuhause und Geborgenheit geben. Und genau das bietet uns Hackbällchen in cremiger Sauce mit Kartoffelpüree – Ein herzhafter Genuss für die ganze Familie. Es ist die perfekte Symbiose aus herzhaften, saftigen Hackbällchen, einer unwiderstehlich cremigen Sauce und dem beruhigenden Geschmack von frisch zubereitetem Kartoffelpüree. Ein Gericht, das man einfach lieben muss und das bei uns immer wieder auf dem Speiseplan landet, um Gemütlichkeit und Freude zu verbreiten.
Zutaten:
Für unser herzhaftes Gericht “Hackbällchen in cremiger Sauce mit Kartoffelpüree” benötigen wir diese frischen und köstlichen Zutaten. Ich persönlich lege großen Wert auf Qualität, denn das schmeckt man am Ende einfach!
- 500g Rinderhackfleisch – Am besten vom Metzger Ihres Vertrauens, frisch gewolft.
- 80g Semmelbrösel – Für die perfekte Bindung unserer Hackbällchen.
- 1TL Paprika edelsüß – Verleiht eine feine Würze und eine schöne Farbe.
- 1,5 TL Salz – Essentiell für den Geschmack der Hackbällchen.
- 1TL Pfeffer – Frisch gemahlen schmeckt er am besten.
- 1 Zwiebel, fein gewürfelt – Für eine aromatische Tiefe in Bällchen und Sauce.
- 2 Knoblauchzehen, gehackt – Das gewisse Etwas, das jede Mahlzeit aufwertet.
- 1EL Tomatenmark – Die geheime Zutat für eine umami-reiche Sauce.
- 200ml Sahne – Sie macht unsere Sauce unwiderstehlich cremig.
- 100ml Gemüsebrühe – Die Basis für eine geschmackvolle Sauce.
- Salz und Pfeffer nach Geschmack – Zum Abschmecken der Sauce.
- 1 Handvoll frische Petersilie, gehackt – Für die Frische und als Garnitur.
- 1,5 kg mehligkochende Kartoffeln – Die Grundlage für ein samtiges Püree.
- 100g Butter – Macht das Kartoffelpüree reichhaltig und köstlich.
- 100ml Milch – Für die perfekte Konsistenz unseres Pürees.
Die liebevolle Vorbereitung der Hackbällchen:
Der erste Schritt zu unserem Festmahl beginnt mit der sorgfältigen Zubereitung der Hackbällchen. Ich finde, hier liegt das Geheimnis für den vollmundigen Geschmack des gesamten Gerichts. Nehmen Sie sich dafür ein wenig Zeit und genießen Sie den Prozess – es lohnt sich!
- Zuerst widmen wir uns den aromatischen Grundlagen: Ich nehme die eine Zwiebel und schneide sie sorgfältig in wirklich feine Würfel. Etwa die Hälfte davon stelle ich beiseite für die spätere Sauce. Die beiden Knoblauchzehen schäle ich und hacke sie ebenfalls sehr fein. Auch hier teile ich die Menge: Die Hälfte kommt zu den Hackbällchen, die andere Hälfte wartet geduldig auf ihren Auftritt in der Sauce. Es ist wichtig, alles so fein wie möglich zu schneiden, damit sich die Aromen später optimal verteilen und niemand auf größere Stücke beißen muss, die nicht hingehören.
- In einer großen Schüssel gebe ich das 500g Rinderhackfleisch. Ich achte immer darauf, dass es wirklich frisch ist, denn das ist die halbe Miete. Dazu kommen die vorbereiteten, fein gewürfelten Zwiebeln und der gehackte Knoblauch, die ich für die Hackbällchen beiseitegelegt habe. Nun füge ich die 80g Semmelbrösel hinzu, die dafür sorgen werden, dass unsere Bällchen schön saftig bleiben und eine gute Bindung bekommen. Für die Würze dürfen das 1TL Paprika edelsüß, 1,5 TL Salz und 1TL Pfeffer nicht fehlen. Paprika gibt nicht nur Geschmack, sondern auch eine wunderbare, leicht rötliche Farbe.
- Jetzt kommt der Teil, den ich am liebsten mit den Händen mache! Ich mische alle Zutaten für die Hackbällchen gründlich durch. Es ist wichtig, nicht zu lange zu kneten, da das Hackfleisch sonst zäh werden kann. Ziel ist es, dass sich alle Gewürze und Zutaten gut verbinden und eine homogene Masse entsteht. Ich drücke die Masse immer wieder zusammen und drehe sie, bis ich das Gefühl habe, dass alles perfekt vermengt ist.
- Sobald die Masse fertig ist, forme ich daraus etwa walnussgroße Bällchen. Ich nehme dafür immer einen Esslöffel als Maßhilfe, so werden sie einigermaßen gleich groß und garen später gleichmäßig durch. Wenn Sie möchten, können Sie die Hände leicht anfeuchten, das verhindert, dass das Hackfleisch kleben bleibt und erleichtert das Formen der kleinen Kunstwerke. Ich lege die fertigen Hackbällchen auf ein separates Teller und bin stolz auf die kleinen, perfekt geformten Kugeln, die vor mir liegen.
Das Anbraten der Hackbällchen und die Zubereitung der cremigen Sauce:
Nachdem unsere Hackbällchen geformt sind, geht es ans Anbraten. Dieser Schritt ist entscheidend für den Geschmack, denn durch das Rösten entstehen herrliche Röstaromen, die sich später wunderbar mit der cremigen Sauce verbinden. Danach zaubern wir die unwiderstehliche Sauce, die dem Gericht seinen Namen gibt.
- Ich erhitze etwas Öl (neutrales Öl wie Rapsöl oder Sonnenblumenöl ist hier ideal) in einer großen Pfanne bei mittlerer bis hoher Hitze. Sobald das Öl heiß ist, gebe ich die Hackbällchen portionsweise hinein. Achten Sie darauf, die Pfanne nicht zu überfüllen, sonst kühlen sie zu schnell ab und braten nicht richtig an. Ich brate die Hackbällchen von allen Seiten goldbraun an, bis sie eine schöne Kruste entwickelt haben. Das dauert pro Portion etwa 5-7 Minuten. Während ich sie wende, achte ich darauf, dass wirklich jede Seite etwas Farbe bekommt. Die Röstaromen sind hier der Schlüssel! Sobald eine Portion fertig ist, nehme ich sie aus der Pfanne und stelle sie beiseite, während ich die nächste Ladung anbrate.
- Wenn alle Hackbällchen angebraten sind und beiseitegestellt wurden, nutze ich die gleiche Pfanne – mit den leckeren Röstaromen am Boden! Ich gebe bei Bedarf noch einen kleinen Schuss Öl hinzu, sollte die Pfanne zu trocken sein. Nun kommen die restlichen fein gewürfelten Zwiebeln und der restliche gehackte Knoblauch, die wir zuvor beiseitegelegt haben, in die Pfanne. Ich dünste sie bei mittlerer Hitze an, bis sie glasig sind und herrlich duften. Das dauert meist nur 2-3 Minuten. Es ist wichtig, sie nicht zu verbrennen, da sonst ein bitterer Geschmack entstehen könnte.
- Als Nächstes rühre ich das 1EL Tomatenmark unter die Zwiebel-Knoblauch-Mischung. Ich röste es für etwa 1-2 Minuten mit an. Durch das Anrösten entwickelt das Tomatenmark eine tiefere, süßlichere und intensivere Geschmacksnote, die später der Sauce zugutekommt. Ich rühre dabei ständig um, damit es nicht anbrennt.
- Nun lösche ich das Ganze mit 100ml Gemüsebrühe ab. Ich rühre kräftig mit einem Kochlöffel oder Schneebesen den Pfannenboden ab, um die ganzen köstlichen Röstaromen (den sogenannten „Bodensatz“ oder „Fond“) zu lösen. Das ist pures Geschmackskonzentrat! Dann gieße ich die 200ml Sahne hinzu und lasse die Sauce kurz aufkochen.
- Sobald die Sauce leicht köchelt, gebe ich die angebratenen Hackbällchen zurück in die Pfanne. Ich reduziere die Hitze auf eine niedrige Stufe, sodass die Sauce nur noch leicht simmert. Ich lasse die Hackbällchen nun für etwa 10-15 Minuten in der Sauce garziehen. Das sorgt dafür, dass sie innen komplett gar werden und gleichzeitig die Aromen der Sauce aufnehmen. Zwischendurch rühre ich immer wieder sanft um, damit nichts am Boden ansetzt.
- Während die Hackbällchen in der Sauce ziehen, schmecke ich die Sauce mit Salz und Pfeffer nach Geschmack ab. Hier ist Fingerspitzengefühl gefragt! Ich probiere immer wieder und würze nach, bis die Sauce perfekt ist. Manchmal braucht es nur eine Prise mehr Salz, manchmal etwas mehr Pfeffer, um die Aromen richtig zur Geltung zu bringen. Die gehackte frische Petersilie habe ich bereits vorbereitet und hebe sie erst ganz zum Schluss unter die Sauce, kurz bevor wir anrichten. Ein kleiner Teil wird für die Garnitur aufgespart. Sie sorgt nicht nur für einen frischen Farbtupfer, sondern auch für eine wunderbar aromatische Note, die das Gericht perfekt abrundet.
Die Zubereitung des samtigen Kartoffelpürees:
Was wären Hackbällchen in cremiger Sauce ohne ein perfektes Kartoffelpüree? Für mich ist das Püree nicht nur Beilage, sondern ein wesentlicher Bestandteil dieses Wohlfühlgerichts. Die richtige Konsistenz und der Geschmack sind entscheidend, und ich zeige Ihnen, wie es kinderleicht gelingt.
- Zunächst schäle ich die 1,5 kg mehligkochende Kartoffeln. Es ist wichtig, mehligkochende Sorten zu verwenden, da diese beim Kochen weicher werden und sich später besser zu einem feinen Püree verarbeiten lassen, ohne gummiartig zu werden. Nach dem Schälen schneide ich die Kartoffeln in etwa gleich große Stücke. Das sorgt dafür, dass sie später alle gleichzeitig gar sind und wir keine harten Stücke im Püree haben. Ich wasche die geschnittenen Kartoffeln kurz unter fließendem Wasser ab, um überschüssige Stärke zu entfernen.
- Ich gebe die Kartoffelstücke in einen großen Topf und bedecke sie vollständig mit kaltem Wasser. Dann gebe ich eine gute Prise Salz hinzu – das ist wichtig, damit die Kartoffeln schon beim Kochen Geschmack annehmen. Ich bringe das Wasser zum Kochen und lasse die Kartoffeln dann bei mittlerer Hitze für etwa 15-20 Minuten köcheln, bis sie sehr weich sind. Ich mache immer den Test mit einer Gabel: Wenn sie mühelos durch ein Kartoffelstück gleitet, sind die Kartoffeln perfekt.
- Sobald die Kartoffeln gar sind, gieße ich das Wasser vollständig ab. Ich lasse die Kartoffeln für einen Moment im Topf stehen, vielleicht sogar noch eine Minute auf der ausgeschalteten Herdplatte, damit der restliche Dampf entweichen kann. Dies ist ein kleiner Trick, der verhindert, dass das Püree wässrig wird. Trockene Kartoffeln sind der Schlüssel zu einem cremigen Püree!
- Nun gebe ich die 100g Butter und die 100ml Milch zu den heißen, abgedampften Kartoffeln in den Topf. Ich mag es, wenn die Butter bei der Restwärme der Kartoffeln schmilzt und sich der Duft im Raum ausbreitet. Ich beginne, die Kartoffeln mit einem Kartoffelstampfer zu zerstampfen. Alternativ kann man auch eine Kartoffelpresse verwenden, um ein besonders feines und klumpenfreies Püree zu erhalten. Ich persönlich bevorzuge den Stampfer für eine leicht rustikalere, aber immer noch cremige Textur.
- Während ich stampfe, rühre ich die Butter und Milch gründlich ein, bis das Püree eine wunderbar cremige und homogene Konsistenz hat. Ich achte darauf, nicht zu viel zu rühren oder zu stampfen, da das Püree sonst klebrig werden könnte. Wenn es noch zu fest erscheint, kann man vorsichtig noch einen kleinen Schuss Milch hinzufügen, aber immer nur esslöffelweise, um die perfekte Konsistenz zu finden. Zum Schluss schmecke ich das Kartoffelpüree noch einmal mit Salz und Pfeffer nach Geschmack ab. Manchmal gebe ich auch noch eine Prise frisch geriebene Muskatnuss hinzu, das harmoniert wunderbar mit den Kartoffeln, ist aber kein Muss.
Das vollendete Mahl: Anrichten und Genießen:
Nun sind wir am Ziel! Die Hackbällchen sind in ihrer cremigen Sauce perfekt durchgezogen, und das Kartoffelpüree wartet samtig-weich darauf, serviert zu werden. Das Anrichten ist fast so schön wie das Essen selbst, finde ich – denn das Auge isst ja bekanntlich mit!
- Ich nehme tiefe Teller oder Schalen und gebe zuerst eine großzügige Portion des duftenden, cremigen Kartoffelpürees darauf. Ich forme mit einem Löffel eine kleine Mulde in die Mitte des Pürees – perfekt, um die Hackbällchen und die Sauce aufzunehmen.
- In diese Mulde setze ich dann behutsam die warmen Hackbällchen. Ich achte darauf, dass jedes Familienmitglied eine gute Anzahl bekommt. Anschließend löffele ich reichlich der cremigen Sauce über die Hackbällchen und das Püree, sodass alles schön bedeckt ist und sich die Aromen vermischen können. Der Anblick ist einfach herrlich!
- Zum Schluss streue ich noch die restliche, frisch gehackte Petersilie über das Gericht. Sie sorgt nicht nur für einen wunderbaren Farbtupfer, der das Gericht noch appetitlicher aussehen lässt, sondern auch für eine frische, leicht pfeffrige Note, die perfekt zu der Reichhaltigkeit der Sauce und des Pürees passt.
- Sofort servieren und genießen! Dieses Gericht ist ein wahrer Klassiker und ein Seelenschmeichler, der an kalten Tagen besonders gut tut und die ganze Familie glücklich macht. Jeder Bissen ist ein herzhafter Genuss, und ich liebe es, wenn alle am Tisch zufrieden seufzen. Guten Appetit!

Fazit:
Nachdem wir uns nun ausführlich mit diesem unwiderstehlichen Gericht beschäftigt haben, möchte ich Ihnen ans Herz legen, es unbedingt selbst auszuprobieren. Dieses Rezept ist weit mehr als nur eine Mahlzeit; es ist eine Umarmung für die Seele, ein Fest für den Gaumen und ein Garant für zufriedene Gesichter am Esstisch. Ich persönlich liebe es, wie die zarten, perfekt gewürzten Hackbällchen in ihrer reichhaltigen, samtigen Sauce verschmelzen und dazu das cremige, luftige Kartoffelpüree einfach himmlisch schmeckt. Es ist diese Kombination aus herzhaften Aromen und unterschiedlichen Texturen, die dieses Gericht zu einem absoluten Favoriten macht.
Warum es ein absolutes Muss in Ihrer Küche ist? Ganz einfach: Es vereint klassische deutsche Hausmannskost mit einer Eleganz, die sowohl den Alltagsabend als auch den Sonntagsbraten aufwertet. Es ist das ideale Gericht für jene Abende, an denen Sie etwas Wärmendes, Sättigendes und zutiefst Befriedigendes benötigen, ohne stundenlang in der Küche stehen zu müssen. Die Zubereitung ist unkompliziert und selbst für Kochanfänger gut machbar, was es zu einer hervorragenden Wahl für geschäftige Familien oder alle macht, die ihre Kochkünste auf ein neues Level heben möchten, ohne sich zu überfordern. Die Zutaten sind meistens ohnehin im Haus oder im nächsten Supermarkt leicht erhältlich. Und das Beste daran: Der Duft, der sich während des Kochens in Ihrer Küche ausbreitet, ist schon die halbe Miete! Es riecht einfach unglaublich lecker und weckt die Vorfreude auf den Genuss.
Die Schönheit dieses Rezepts liegt auch in seiner Vielseitigkeit. Obwohl Hackbällchen in cremiger Sauce mit Kartoffelpüree – Ein herzhafter Genuss für die ganze Familie bereits eine perfekte Kombination darstellt, gibt es unzählige Möglichkeiten, es an Ihren persönlichen Geschmack oder die Jahreszeit anzupassen. Sie können zum Beispiel eine Prise Muskatnuss in das Kartoffelpüree geben oder etwas geriebenen Käse, wie Parmesan oder einen milden Bergkäse, untermischen, um ihm eine zusätzliche Geschmacksdimension zu verleihen. Für die Sauce könnten Sie experimentieren: Ein Schuss Weißwein sorgt für eine fruchtige Note, während eine Prise geräuchertes Paprikapulver eine angenehme Tiefe hinzufügen kann. Wenn Sie es etwas schärfer mögen, ist eine Prise Cayennepfeffer oder frisch gemahlener schwarzer Pfeffer eine hervorragende Ergänzung.
Auch bei den Beilagen gibt es Spielraum. Während Kartoffelpüree der klassische Partner ist, schmeckt das Gericht auch hervorragend mit Reis, Nudeln (z.B. Bandnudeln) oder sogar frischem Bauernbrot zum Aufstippen der köstlichen Sauce. Als Gemüsebeilage empfehle ich eine leicht säuerliche Komponente, die einen schönen Kontrast zur Cremigkeit bildet. Klassisch sind Preiselbeeren oder Apfelmus, aber auch grüne Bohnen, Erbsen oder gedünsteter Brokkoli mit etwas Zitronensaft passen wunderbar. Im Herbst stelle ich mir dazu auch sehr gut Rotkohl vor, der mit seinem süß-sauren Aroma eine tolle Ergänzung wäre. Für eine leichtere Variante können Sie auch einen frischen, knackigen Salat mit einem Vinaigrette-Dressing servieren. Und wenn Sie einmal kein Hackfleisch zur Hand haben oder eine vegetarische Option suchen, lassen sich die Hackbällchen auch wunderbar durch vegetarische Alternativen ersetzen, die Sie nach dem gleichen Prinzip in der Sauce garziehen lassen können.
Ich bin wirklich davon überzeugt, dass dieses Rezept zu einem festen Bestandteil Ihres Repertoire werden wird. Es ist ein Gericht, das Erinnerungen schafft und Menschen an den Tisch bringt. Zögern Sie nicht länger! Schnappen Sie sich die Zutaten und legen Sie los. Ich ermutige Sie von Herzen, dieses wunderbare Gericht auszuprobieren und Ihre eigene kulinarische Geschichte damit zu schreiben. Und bitte, teilen Sie Ihre Erfahrungen und Variationen mit uns! Ich würde mich riesig freuen, Ihre Fotos, Kommentare und Anpassungen zu sehen. Schreiben Sie uns, wie es Ihnen geschmeckt hat und welche neuen Ideen Sie vielleicht entwickelt haben. Guten Appetit und viel Freude beim Kochen!
Häufig gestellte Fragen (FAQs)
Frage: Kann ich die Hackbällchen in cremiger Sauce im Voraus zubereiten?
Antwort: Ja, das ist eine fantastische Idee! Sie können die Hackbällchen bereits am Vortag formen und im Kühlschrank aufbewahren. Die Sauce lässt sich ebenfalls vorbereiten und getrennt lagern. Am Kochtag braten Sie die Bällchen an, geben die Sauce hinzu und lassen alles zusammen gar ziehen. Das Kartoffelpüree bereiten Sie idealerweise frisch zu, da es dann am cremigsten schmeckt.
Frage: Eignet sich das Gericht zum Einfrieren?
Antwort: Ja, sowohl die Hackbällchen als auch die cremige Sauce eignen sich gut zum Einfrieren. Lassen Sie das Gericht vollständig abkühlen und frieren Sie es portionsweise in luftdichten Behältern ein. Das Kartoffelpüree sollte jedoch nicht eingefroren werden, da es nach dem Auftauen eine leicht mehlige Konsistenz annehmen kann. Beim Erwärmen der Sauce und Hackbällchen fügen Sie gegebenenfalls etwas Flüssigkeit (Brühe oder Sahne) hinzu, um die ursprüngliche Konsistenz wiederherzustellen.
Frage: Welches Hackfleisch ist am besten für die Hackbällchen geeignet?
Antwort: Für saftige und geschmackvolle Hackbällchen empfehle ich eine Mischung aus Rinder- und Schweinehackfleisch (Halb und Halb). Rinderhackfleisch sorgt für einen kräftigen Geschmack, während Schweinehackfleisch die Bällchen schön saftig macht. Sie können aber auch reines Rinderhackfleisch verwenden, wenn Sie es bevorzugen, oder für eine leichtere Variante Puten- oder Hähnchenhackfleisch.
Frage: Wie kann ich die Sauce dicker oder dünner machen?
Antwort: Wenn die Sauce zu dünn ist, können Sie sie einfach bei mittlerer Hitze etwas länger köcheln lassen, bis sie auf die gewünschte Konsistenz reduziert ist. Alternativ können Sie eine kleine Menge Speisestärke (ca. 1 TL) in etwas kaltem Wasser anrühren und unter Rühren zur Sauce geben, bis sie andickt. Ist die Sauce zu dick, geben Sie einfach schluckweise etwas Brühe, Milch oder Sahne hinzu, bis die gewünschte Cremigkeit erreicht ist.
Frage: Gibt es eine laktosefreie Alternative für die cremige Sauce?
Antwort: Selbstverständlich! Sie können die Sahne und Milch in der Sauce durch laktosefreie Sahne und Milch ersetzen. Achten Sie auch darauf, eventuell verwendete Butter durch eine laktosefreie Margarine oder Öl zu ersetzen. Der Geschmack und die Cremigkeit bleiben dabei weitestgehend erhalten.

Hackbällchen in Rahmsauce: Cremiger Genuss mit Püree
Ein klassisches und herzhaftes Gericht mit saftigen Hackbällchen aus Rinderhackfleisch in einer reichhaltigen Rahmsauce, serviert mit cremigem Kartoffelpüree und frischer Petersilie. Ein Wohlfühlessen für die ganze Familie.
Zutaten
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500g Rinderhackfleisch
-
80g Semmelbrösel
-
1TL Paprika edelsüß
-
1,5 TL Salz
-
1TL Pfeffer
-
1 Zwiebel, fein gewürfelt
-
2 Knoblauchzehen, gehackt
-
1EL Tomatenmark
-
200ml Sahne
-
100ml Gemüsebrühe
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Salz und Pfeffer nach Geschmack
-
1 Handvoll frische Petersilie, gehackt
-
1,5 kg mehligkochende Kartoffeln
-
100g Butter
-
100ml Milch
Anweisungen
-
Step 1
Zwiebel und Knoblauch fein würfeln/hacken, die Hälfte davon für die Sauce beiseitelegen. -
Step 2
Rinderhackfleisch mit der restlichen Zwiebel, Knoblauch, Semmelbröseln, Paprika, 1,5 TL Salz und 1 TL Pfeffer in einer Schüssel vermischen. -
Step 3
Aus der Masse walnussgroße Bällchen formen. -
Step 4
Hackbällchen in etwas Öl portionsweise goldbraun anbraten und beiseitelegen. -
Step 5
Im Bratensatz die restliche Zwiebel und Knoblauch andünsten, dann 1 EL Tomatenmark mitrösten. -
Step 6
Mit 100ml Gemüsebrühe und 200ml Sahne ablöschen, aufkochen lassen. -
Step 7
Hackbällchen in die Sauce geben und bei niedriger Hitze 10-15 Minuten garziehen lassen. -
Step 8
Die Sauce mit Salz und Pfeffer abschmecken. Einen Großteil der gehackten Petersilie unterrühren, etwas für die Garnitur aufheben. -
Step 9
Kartoffeln schälen, würfeln und in gesalzenem Wasser ca. 15-20 Minuten kochen, bis sie sehr weich sind. -
Step 10
Wasser abgießen und Kartoffeln abdampfen lassen. 100g Butter und 100ml Milch zugeben und zu einem samtigen Püree stampfen. -
Step 11
Das Kartoffelpüree mit Salz und Pfeffer abschmecken (optional eine Prise Muskatnuss). -
Step 12
Kartoffelpüree auf Teller geben und eine Mulde formen. -
Step 13
Hackbällchen mit Sauce in die Mulde setzen und mit der restlichen Petersilie garnieren. -
Step 14
Sofort servieren und genießen.
Wichtige Informationen
Nährwerte (Pro Portion)
Es ist wichtig, diese Informationen als ungefähr zu betrachten und nicht als definitive Gesundheitsberatung zu verwenden.
Allergie-Informationen
Bitte überprüfen Sie die Zutaten auf mögliche Allergene und konsultieren Sie bei Zweifeln einen Gesundheitsfachmann.


