Bratapfel Doppelkekse: Mürbeteig & Füllung
Weiche Butter, duftende Äpfel, Zimt und eine Prise Nostalgie – das sind die Aromen, die uns sofort an die gemütlichste Zeit des Jahres erinnern. Genau diese Gefühle stecken in unseren Bratapfel Doppelkeksen. Stell dir vor, du beißt in ein perfekt gebackenes Keks und entdeckst eine saftige, würzige Apfelfüllung dazwischen, die an frisch gebackenen Bratapfel erinnert. Das Besondere an diesem Rezept? Wir backen den Mürbeteig so, dass er wunderbar mürbe ist und nicht zerbricht, und kombinieren ihn mit einer Füllung, die dich direkt in die Kindheit zurückversetzt. Du lernst hier nicht nur, wie man einen stabilen, aber mürben Teig herstellt, sondern auch, wie du die Füllung perfekt auf den Punkt bringst. Diese Kekse sind mehr als nur Gebäck; sie sind kleine Botschafter von Gemütlichkeit, die auf keiner Weihnachtstafel fehlen dürfen und ganz einfach gelingen.

Bratapfel Doppelkekse
Der Teig: Das Herzstück der Kekse
Wir fangen mit dem Teig an. Für unsere Bratapfel Doppelkekse brauchen wir einen wirklich guten Mürbeteig, der nach dem Backen nicht zerbröselt, aber trotzdem schön mürbe ist. Die Basis dafür bilden 250g weiche Butter, 125g Puderzucker und 1 Ei. Die Butter sollte wirklich weich sein, aber nicht geschmolzen. Wenn sie zu hart ist, wird der Teig klumpig. Wenn sie zu weich ist, wird er klebrig. Ein guter Trick ist, die Butter etwa eine Stunde vor dem Backen aus dem Kühlschrank zu nehmen.
Zuerst die weiche Butter mit dem Puderzucker in einer Schüssel verrühren, bis es eine helle, cremige Masse ist. Das geht am besten mit einem Handmixer. Dann das Ei dazugeben und alles gut unterrühren. Jetzt kommen 375g Mehl (Type 405 oder 550) und 1 Teelöffel Backpulver dazu. Das Backpulver sorgt dafür, dass die Kekse nicht zu kompakt werden. Eine Prise Salz darf natürlich auch nicht fehlen, sie hebt die Süße und rundet den Geschmack ab. Alles erst kurz mit dem Mixer verrühren und dann schnell mit den Händen zu einem glatten Teig verkneten. Nicht zu lange kneten, sonst entwickelt sich das Gluten im Mehl und die Kekse werden zäh. Wenn der Teig zu feucht ist, gebt noch einen kleinen Löffel Mehl dazu. Ist er zu trocken, ein paar Tropfen Milch oder Wasser.
Den Teig in Frischhaltefolie wickeln und für mindestens 30 Minuten in den Kühlschrank legen. Das ist wichtig, damit der Teig fest wird und sich gut ausrollen lässt. Wenn er zu warm ist, wird er beim Ausrollen reißen und kleben.
Die Füllung: Ein Hauch von Apfel und Zimt
Für die Füllung brauchen wir die typischen Bratapfelaromen. Wir nehmen 2 mittelgroße Äpfel (säuerliche Sorten wie Boskoop oder Elstar eignen sich am besten), die wir schälen, entkernen und dann in sehr kleine Würfel schneiden. Je kleiner die Würfel, desto besser verteilen sie sich in der Keksfüllung und desto feiner ist das Mundgefühl. Dann mischen wir die Apfelwürfel mit 50g gemahlenen Mandeln oder Haselnüssen, 3 Esslöffel Zucker (brauner Zucker gibt eine schöne Karamellnote), 1 Teelöffel Zimt und einer Prise gemahlener Nelken oder Kardamom, falls ihr das mögt. Eine kleine Handvoll Rosinen, die vorher kurz in Rum Extract oder Apfelsaft eingeweicht wurden, passen auch wunderbar hinein. Alles gut vermischen. Die Nüsse sorgen für Biss und Geschmack, der Zimt ist das A und O für das Bratapfelaroma.
Das Zusammenfügen und Backen: Geduld zahlt sich aus
Wenn der Teig gut gekühlt ist, teilt ihn in zwei Hälften. Eine Hälfte nach der anderen auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche etwa 3-4 mm dick ausrollen. Mit einem runden Ausstecher (ca. 5-6 cm Durchmesser) Kreise ausstechen. Etwa die Hälfte der Kreise lasst ihr so, die andere Hälfte stecht ihr in der Mitte mit einem kleineren Ausstecher (ca. 2-3 cm) nochmal aus, damit wir später die Füllung sehen können. Das sind unsere Deckel. Wenn der Teig beim Ausrollen klebrig wird, streut etwas Mehl darüber.
Legt die ausgestochenen Kreise (die ganzen und die mit Loch) auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech. Gebt dann auf die ganzen Kreise etwa einen Teelöffel der Apfelfüllung. Nicht zu viel, sonst quillt es beim Backen heraus. Dann vorsichtig die ausgeschnittenen Deckel darauf legen und die Ränder leicht andrücken, damit die Füllung gut eingeschlossen ist. Ein kleiner Tipp: Wenn die Ränder nicht gut kleben, könnt ihr sie ganz leicht mit etwas Wasser oder Eiweiß bepinseln, bevor ihr den Deckel auflegt.
Gebt das Backblech in den vorgeheizten Backofen bei 180°C Ober-/Unterhitze. Die Kekse brauchen etwa 10-12 Minuten. Sie sollten goldbraun und an den Rändern leicht gebräunt sein. Achtet darauf, dass sie nicht zu dunkel werden, sonst schmecken sie bitter. Lasst die Kekse nach dem Backen erst ein paar Minuten auf dem Blech ruhen, bevor ihr sie vorsichtig auf ein Kuchengitter zum vollständigen Auskühlen legt. Heiß sind sie noch recht weich.
Präsentation: Das i-Tüpfelchen
Sobald die Kekse komplett ausgekühlt sind, könnt ihr sie noch verfeinern. Ein leichtes Bestäuben mit Puderzucker sieht immer gut aus und erinnert an Schnee. Wenn ihr es etwas süßer mögt, könnt ihr die ausgekühlten Kekse noch mit einer einfachen Zuckerguss-Glasur verzieren. Mischt dazu einfach Puderzucker mit ein paar Tropfen Zitronensaft oder Wasser, bis eine dickflüssige Masse entsteht, und zieht feine Linien darüber. Wer mag, kann auch noch gehackte Mandeln oder Pistazien auf den Zuckerguss streuen, solange er noch feucht ist. Für eine besonders festliche Note könnt ihr die Kekse auch nach dem Abkühlen mit etwas geschmolzener weißer oder dunkler Schokolade verzieren. Diese Kekse sind perfekt zum Kaffee oder Tee, aber auch ein wunderbares Mitbringsel oder eine kleine Nascherei für die Adventszeit. Non-Alcoholic Lagert sie luftdicht verpackt, damit sie lange frisch und knusprig bleiben.

Diese Bratapfel Doppelkekse sind wirklich kleine Glücksmomente zum Vernaschen. Die Kombination aus zartem, mürbem Keks und der warmen, würzigen Apfelfüllung ist einfach unschlagbar und holt den Zauber von Bratäpfeln in Keksform zu dir nach Hause. Probier dieses Rezept unbedingt aus, du wirst es lieben! Wenn du es noch persönlicher magst, kannst du der Füllung noch gehackte Nüsse oder Rosinen hinzufügen, oder den Teig mit etwas Spekulatiusgewürz verfeinern. Sie schmecken übrigens am besten frisch, aber du kannst sie auch gut vorbereiten und im Ofen kurz aufbacken, bevor du sie servierst. Hast du das Rezept ausprobiert? Teile deine Erfahrungen oder zeige uns deine Kreation in den Kommentaren! Lass uns wissen, wie sie dir geschmeckt haben. Genieße die süße Zeit!

Bratapfel Doppelkekse
Knusprige Doppelkekse mit Bratapfelfüllung, inspiriert von der Weihnachtsbäckerei.
Zutaten
-
200 g Butter
-
100 g Puderzucker
-
1 Pck Vanillezucker
-
300 g Mehl
-
75 g Apfelgelee
-
1 TL Zimt
-
100 g Marzipanrohmasse
-
1-2 EL Puderzucker
-
75 g Puderzucker
-
1/4 TL Zimt
-
50-80 g gehackte Mandeln
Wichtige Informationen
Nährwerte (Pro Portion)
Es ist wichtig, diese Informationen als ungefähr zu betrachten und nicht als definitive Gesundheitsberatung zu verwenden.
Allergie-Informationen
Bitte überprüfen Sie die Zutaten auf mögliche Allergene und konsultieren Sie bei Zweifeln einen Gesundheitsfachmann.