Lachs Rillettes selber machen ist einfacher als du denkst und das Ergebnis ist ein wahrer Gaumenschmaus! Stell dir vor: Zarte Lachsstückchen, die in cremiger Butter und aromatischen Kräutern schmelzen, perfekt zum Dippen mit knusprigem Baguette oder als edler Aufstrich für dein Sonntagsbrötchen. Klingt verlockend, oder?
Rillettes, ursprünglich eine französische Spezialität, sind eine Art konserviertes Fleisch, das langsam in seinem eigenen Fett gegart wird, bis es zart und streichfähig ist. Während traditionell Schweinefleisch verwendet wird, hat sich die Variante mit Lachs zu einer beliebten und leichteren Alternative entwickelt. Die feine Textur und der delikate Geschmack machen Lachs Rillettes zu einem Favoriten für Feinschmecker und alle, die eine schnelle und dennoch elegante Vorspeise suchen.
Was die Leute an diesem Gericht so lieben? Es ist die Kombination aus dem reichen, öligen Geschmack des Lachses, der cremigen Textur und der einfachen Zubereitung. Lachs Rillettes selber machen ist nicht nur unglaublich lecker, sondern auch eine tolle Möglichkeit, Gäste zu beeindrucken, ohne stundenlang in der Küche zu stehen. Ob als Teil eines Brunchs, als Aperitif oder als luxuriöser Snack diese Rillettes sind immer eine gute Wahl. Lass uns gemeinsam in die Zubereitung eintauchen und dieses köstliche Rezept entdecken!
Ingredients:
- 500g mehlig kochende Kartoffeln
- 150g Bärlauch, frisch
- 200-250g Mehl (Type 405 oder 550), plus mehr zum Verarbeiten
- 50g Hartweizengrieß
- 1 Ei (Größe M)
- 1 Eigelb (Größe M)
- 1 TL Salz
- 1/2 TL Muskatnuss, frisch gerieben
- Etwas Pfeffer, frisch gemahlen
- 2 EL Olivenöl
Kartoffeln vorbereiten:
- Kartoffeln kochen: Zuerst wasche ich die Kartoffeln gründlich und koche sie dann mit Schale in Salzwasser, bis sie weich sind. Das dauert je nach Größe etwa 20-25 Minuten. Ich steche mit einem Messer hinein, um zu prüfen, ob sie gar sind. Wenn das Messer leicht durchgleitet, sind sie perfekt.
- Kartoffeln abdampfen lassen: Nachdem die Kartoffeln gar sind, gieße ich das Wasser ab und lasse sie kurz abdampfen. Das ist wichtig, damit sie nicht zu feucht sind, wenn ich sie pelliere.
- Kartoffeln pellen: Jetzt pelliere ich die Kartoffeln, solange sie noch warm sind. Das geht am besten mit einem kleinen Messer oder einer Gabel. Achtung, sie sind heiß!
- Kartoffeln pressen: Die gepellten Kartoffeln presse ich sofort durch eine Kartoffelpresse. Wenn du keine Kartoffelpresse hast, kannst du sie auch mit einem Kartoffelstampfer sehr fein zerdrücken. Wichtig ist, dass keine Klümpchen mehr vorhanden sind.
Bärlauch vorbereiten:
- Bärlauch waschen: Den Bärlauch wasche ich gründlich unter kaltem Wasser, um alle Erd- und Sandreste zu entfernen.
- Bärlauch trocknen: Anschließend tupfe ich den Bärlauch mit einem Küchentuch trocken oder schleudere ihn in einer Salatschleuder. Das ist wichtig, damit der Teig nicht zu feucht wird.
- Bärlauch hacken: Den getrockneten Bärlauch hacke ich fein. Je feiner er gehackt ist, desto besser verteilt er sich im Teig und desto intensiver ist der Geschmack.
Gnocchi-Teig zubereiten:
- Kartoffelmasse vorbereiten: Die durchgepresste Kartoffelmasse gebe ich in eine große Schüssel. Ich achte darauf, dass sie nicht mehr zu heiß ist, damit das Ei nicht gerinnt.
- Bärlauch hinzufügen: Den gehackten Bärlauch gebe ich zu den Kartoffeln.
- Mehl, Grieß und Gewürze hinzufügen: Jetzt füge ich das Mehl, den Hartweizengrieß, das Salz, die Muskatnuss und den Pfeffer hinzu.
- Eier hinzufügen: Dann kommen das Ei und das Eigelb dazu. Das Eigelb sorgt für eine besonders schöne Farbe und einen reichhaltigeren Geschmack.
- Teig verkneten: Mit den Händen verknete ich alle Zutaten zu einem glatten Teig. Wichtig ist, den Teig nicht zu lange zu kneten, da er sonst zäh wird. Ich knete ihn nur so lange, bis sich alle Zutaten verbunden haben. Wenn der Teig zu klebrig ist, füge ich noch etwas Mehl hinzu. Er sollte aber nicht zu trocken sein.
- Teig ruhen lassen: Den fertigen Teig wickle ich in Frischhaltefolie und lasse ihn für etwa 30 Minuten im Kühlschrank ruhen. Das entspannt den Teig und macht ihn leichter zu verarbeiten.
Gnocchi formen:
- Arbeitsfläche vorbereiten: Ich bestäube meine Arbeitsfläche großzügig mit Mehl.
- Teig portionieren: Den Teig nehme ich aus dem Kühlschrank und teile ihn in mehrere Portionen.
- Rollen formen: Jede Portion rolle ich auf der bemehlten Arbeitsfläche zu einer etwa 2 cm dicken Rolle.
- Gnocchi schneiden: Die Rolle schneide ich dann mit einem Messer in etwa 2 cm lange Stücke. Das sind meine Gnocchi.
- Gnocchi formen (optional): Wer mag, kann die Gnocchi noch mit einer Gabel formen. Dazu rolle ich jedes Gnocchi-Stück über die Zinken einer Gabel. Das gibt ihnen die typische Rillenstruktur, in der sich später die Soße gut fängt.
- Gnocchi lagern: Die fertigen Gnocchi lege ich auf ein bemehltes Blech oder ein Küchentuch, damit sie nicht zusammenkleben.
Gnocchi kochen:
- Wasser zum Kochen bringen: In einem großen Topf bringe ich reichlich Salzwasser zum Kochen.
- Gnocchi kochen: Die Gnocchi gebe ich portionsweise in das kochende Wasser. Sobald sie an die Oberfläche steigen, sind sie gar. Das dauert nur wenige Minuten.
- Gnocchi abschöpfen: Mit einem Schaumlöffel schöpfe ich die Gnocchi aus dem Wasser und lasse sie kurz abtropfen.
Gnocchi anbraten (optional):
- Pfanne vorbereiten: In einer großen Pfanne erhitze ich das Olivenöl.
- Gnocchi anbraten: Die gekochten Gnocchi gebe ich in die heiße Pfanne und brate sie goldbraun an. Das gibt ihnen eine schöne Kruste und einen zusätzlichen Geschmack.
Servieren:
- Anrichten: Die Gnocchi richte ich auf Tellern an.
- Soße hinzufügen: Dazu passt eine einfache Butter-Salbei-Soße, eine Tomatensoße oder eine cremige Bärlauchsoße. Ich persönlich liebe sie mit gerösteten Pinienkernen und frisch geriebenem Parmesan.
- Garnieren: Zum Schluss garniere ich die Gnocchi noch mit frischem Bärlauch oder Petersilie.
Tipps und Tricks:
- Mehlsorte: Die Mehlsorte spielt eine wichtige Rolle. Ich verwende am liebsten Type 405 oder 550. Diese Mehlsorten haben einen geringeren Kleberanteil und machen den Teig nicht so zäh.
- Kartoffelsorte: Mehlig kochende Kartoffeln sind ideal für Gnocchi. Sie enthalten viel Stärke und wenig Wasser, was zu einem lockeren Teig führt.
- Teigkonsistenz: Die Teigkonsistenz ist entscheidend. Der Teig sollte nicht zu klebrig, aber auch nicht zu trocken sein. Wenn er zu klebrig ist, füge ich noch etwas Mehl hinzu. Wenn er zu trocken ist, gebe ich einen Schuss Wasser oder Olivenöl dazu.
- Gnocchi einfrieren: Die Gnocchi lassen sich gut einfrieren. Dazu lege ich sie nebeneinander auf ein Blech und friere sie vor. Anschließend fülle ich sie in einen Gefrierbeutel. Zum Kochen gebe ich sie gefroren in das kochende Wasser.
- Bärlauch-Alternativen: Wenn du keinen Bärlauch hast, kannst du auch Spinat oder Basilikum verwenden.
Guten Appetit!
Ich hoffe, dir schmecken meine Bärlauch-Gnocchi genauso gut wie mir! Viel Spaß beim Nachkochen!

Fazit:
Also, ich muss sagen, diese Bärlauch Gnocchi sind wirklich ein absolutes Muss für jeden, der frische, saisonale Küche liebt! Die Kombination aus der erdigen Kartoffel, dem würzigen Bärlauch und der leichten Textur der Gnocchi ist einfach unschlagbar. Und das Beste daran? Sie sind gar nicht so schwer selbst zu machen, wie man vielleicht denkt. Mit ein bisschen Geduld und Liebe zum Detail zaubert man im Handumdrehen ein Gericht, das nicht nur unglaublich lecker schmeckt, sondern auch optisch etwas hermacht.
Warum du diese Gnocchi unbedingt ausprobieren solltest:
* Frischer Geschmack: Der Bärlauch verleiht den Gnocchi eine unvergleichliche Frische und Würze, die man mit keinem anderen Kraut erreichen kann.
* Einfache Zubereitung: Auch wenn es auf den ersten Blick kompliziert aussieht, ist die Zubereitung der Gnocchi eigentlich ganz einfach. Mit unserer Anleitung gelingt es garantiert!
* Vielseitigkeit: Die Bärlauch Gnocchi sind unglaublich vielseitig und lassen sich mit den unterschiedlichsten Saucen und Beilagen kombinieren.
* Beeindrucke deine Gäste: Mit selbstgemachten Gnocchi beeindruckst du garantiert deine Gäste und zeigst, dass du ein echter Kochkünstler bist.
* Saisonales Highlight: Nutze die kurze Bärlauch-Saison, um dieses besondere Gericht zu genießen.
Serviervorschläge und Variationen:
Die Bärlauch Gnocchi schmecken pur mit etwas zerlassener Butter und frisch geriebenem Parmesan einfach himmlisch. Aber auch mit einer leichten Salbei-Butter-Sauce, einer cremigen Gorgonzola-Sauce oder einer fruchtigen Tomatensauce sind sie ein Genuss. Wer es etwas deftiger mag, kann sie auch mit Speckwürfeln und Zwiebeln anbraten.
Für eine vegetarische Variante empfehle ich, die Gnocchi mit gebratenem Gemüse wie Zucchini, Paprika und Aubergine zu servieren. Auch Pilze passen hervorragend zu den Bärlauch Gnocchi.
Eine weitere tolle Variation ist, die Gnocchi nach dem Kochen kurz in der Pfanne anzubraten, bis sie goldbraun und knusprig sind. Das verleiht ihnen eine besonders leckere Textur.
Du kannst auch experimentieren und andere Kräuter in den Teig geben, zum Beispiel Petersilie, Schnittlauch oder Thymian. Oder wie wäre es mit einer Prise Muskatnuss für eine besondere Note?
Jetzt bist du dran!
Ich hoffe, ich konnte dich davon überzeugen, diese köstlichen Bärlauch Gnocchi selber zu machen. Es lohnt sich wirklich! Trau dich, probiere es aus und lass dich von dem Geschmackserlebnis überraschen.
Ich bin schon ganz gespannt darauf, von deinen Erfahrungen zu hören! Teile deine Fotos und Kommentare auf unseren Social-Media-Kanälen und lass uns wissen, wie dir die Gnocchi geschmeckt haben und welche Variationen du ausprobiert hast. Viel Spaß beim Kochen und Genießen! Und denk daran: Selbstgemacht schmeckt einfach am besten!
Bärlauch Gnocchi selber machen: Das einfache Rezept für zu Hause
Zarte Kartoffelklößchen mit frischem Bärlauch, ein aromatisches und saisonales Gericht. Einfach zuzubereiten und vielseitig servierbar.
Ingredients
- 500g mehlig kochende Kartoffeln
- 150g Bärlauch, frisch
- 200-250g Mehl (Type 405 oder 550), plus mehr zum Verarbeiten
- 50g Hartweizengrieß
- 1 Ei (Größe M)
- 1 Eigelb (Größe M)
- 1 TL Salz
- 1/2 TL Muskatnuss, frisch gerieben
- Etwas Pfeffer, frisch gemahlen
- 2 EL Olivenöl
Instructions
- Kartoffeln vorbereiten: Kartoffeln waschen und mit Schale in Salzwasser ca. 20-25 Minuten kochen, bis sie weich sind. Abdampfen lassen, pellen und sofort durch eine Kartoffelpresse drücken oder fein zerstampfen.
- Bärlauch vorbereiten: Bärlauch gründlich waschen, trocken tupfen und fein hacken.
- Gnocchi-Teig zubereiten: Kartoffelmasse in eine Schüssel geben, gehackten Bärlauch, Mehl, Grieß, Salz, Muskatnuss, Pfeffer, Ei und Eigelb hinzufügen. Alles zu einem glatten Teig verkneten. Nicht zu lange kneten! Bei Bedarf mehr Mehl hinzufügen. Teig in Frischhaltefolie wickeln und 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen.
- Gnocchi formen: Arbeitsfläche bemehlen. Teig portionieren und zu ca. 2 cm dicken Rollen formen. Rollen in ca. 2 cm lange Stücke schneiden. Optional: Gnocchi über eine Gabel rollen, um die typische Rillenstruktur zu erzeugen.
- Gnocchi kochen: Reichlich Salzwasser in einem Topf zum Kochen bringen. Gnocchi portionsweise ins kochende Wasser geben. Sobald sie an die Oberfläche steigen, sind sie gar. Mit einem Schaumlöffel abschöpfen und abtropfen lassen.
- Gnocchi anbraten (optional): Olivenöl in einer Pfanne erhitzen. Gnocchi darin goldbraun anbraten.
- Servieren: Gnocchi auf Tellern anrichten. Mit Butter-Salbei-Soße, Tomatensoße oder Bärlauchsoße servieren. Mit gerösteten Pinienkernen und Parmesan garnieren.
Notes
- Mehlsorte: Type 405 oder 550 verwenden.
- Kartoffelsorte: Mehlig kochende Kartoffeln sind ideal.
- Teigkonsistenz: Nicht zu klebrig, aber auch nicht zu trocken.
- Gnocchi einfrieren: Gnocchi können vor dem Kochen eingefroren werden.
- Bärlauch-Alternativen: Spinat oder Basilikum können als Ersatz dienen.



