Kohlrabi Topf Bratwurstbällchen klingt das nicht nach einem Gericht, das die Seele wärmt und Kindheitserinnerungen weckt? Ich erinnere mich noch gut daran, wie meine Oma diesen herzhaften Eintopf zubereitet hat, und der Duft von frischem Kohlrabi und gebratenen Bratwurstbällchen das ganze Haus erfüllte. Und genau dieses Gefühl möchte ich heute mit euch teilen!
Kohlrabi, oft unterschätzt, ist ein unglaublich vielseitiges Gemüse, das in der deutschen Küche eine lange Tradition hat. Er ist nicht nur reich an Vitaminen und Mineralstoffen, sondern auch unglaublich lecker, wenn er richtig zubereitet wird. In Kombination mit deftigen Bratwurstbällchen entsteht ein Gericht, das sowohl sättigend als auch unglaublich befriedigend ist.
Was diesen Kohlrabi Topf Bratwurstbällchen so besonders macht, ist die perfekte Balance zwischen dem leicht süßlichen Kohlrabi und der würzigen Bratwurst. Die cremige Soße, die alles umhüllt, sorgt für ein wohliges Gefühl und macht diesen Eintopf zu einem absoluten Wohlfühlessen. Viele lieben dieses Gericht, weil es einfach zuzubereiten ist, wenig kostet und trotzdem unglaublich lecker schmeckt. Es ist das perfekte Gericht für kalte Tage, wenn man etwas Herzhaftes und Wärmendes braucht. Lasst uns gemeinsam in die Küche gehen und diesen köstlichen Klassiker zubereiten!
Ingredients:
- 1 kg Rindfleisch (aus der Keule oder Oberschale), in 2-3 cm große Würfel geschnitten
- 2 große Zwiebeln, grob gehackt
- 4 Knoblauchzehen, fein gehackt
- 500 g Karotten, in Scheiben geschnitten
- 500 g Kartoffeln, geschält und in 2-3 cm große Würfel geschnitten
- 250 g Räucherspeck, gewürfelt
- 200 g Champignons, geviertelt
- 1 Stange Lauch, in Ringe geschnitten
- 1 Dose (400g) gehackte Tomaten
- 500 ml Rinderbrühe
- 200 ml Rotwein (trocken)
- 2 EL Tomatenmark
- 2 EL Öl (z.B. Rapsöl oder Sonnenblumenöl)
- 1 EL Paprikapulver (edelsüß)
- 1 TL Paprikapulver (rosenscharf)
- 1 TL getrockneter Thymian
- 1/2 TL getrockneter Majoran
- 1 Lorbeerblatt
- Salz und Pfeffer nach Geschmack
- Frische Petersilie, gehackt (zum Garnieren)
Vorbereitung des Fleisches:
- Zuerst das Rindfleisch vorbereiten. Ich schneide es immer in mundgerechte Würfel, etwa 2-3 cm groß. Achte darauf, dass du Sehnen und überschüssiges Fett entfernst, damit das Fleisch später schön zart wird.
- In einer großen Schüssel das Fleisch mit Salz, Pfeffer, edelsüßem und rosenscharfem Paprikapulver gut vermischen. Ich massiere die Gewürze gerne richtig ein, damit sie gut haften und das Fleisch von allen Seiten bedecken.
Anbraten und Anschwitzen:
- Einen großen Topf oder Bräter auf dem Herd erhitzen. Ich nehme am liebsten einen schweren gusseisernen Topf, weil er die Hitze gut speichert und gleichmäßig verteilt.
- Das Öl in den heißen Topf geben. Sobald das Öl heiß ist, das gewürfelte Fleisch portionsweise darin anbraten. Wichtig ist, dass du das Fleisch nicht auf einmal in den Topf gibst, da sonst die Temperatur zu stark sinkt und das Fleisch eher kocht als brät. Ich brate es immer in 2-3 Portionen an, bis es von allen Seiten schön braun ist.
- Das angebratene Fleisch aus dem Topf nehmen und beiseite stellen.
- Nun den gewürfelten Speck in den Topf geben und auslassen, bis er knusprig ist. Den Speck ebenfalls aus dem Topf nehmen und beiseite stellen. Das ausgelassene Speckfett im Topf lassen, es gibt dem Gericht später einen tollen Geschmack.
- Die gehackten Zwiebeln und den Knoblauch in das Speckfett geben und bei mittlerer Hitze glasig andünsten. Ich achte darauf, dass der Knoblauch nicht braun wird, da er sonst bitter schmecken kann.
- Das Tomatenmark hinzufügen und kurz mitrösten. Das Rösten des Tomatenmarks intensiviert den Geschmack und gibt dem Gericht eine schöne Farbe. Achte darauf, dass es nicht anbrennt!
Schmoren des Wikingertopfs:
- Das angebratene Fleisch wieder in den Topf geben.
- Die gehackten Tomaten, die Rinderbrühe und den Rotwein hinzufügen. Ich verwende immer einen trockenen Rotwein, da er dem Gericht eine schöne Tiefe verleiht.
- Den Thymian, Majoran und das Lorbeerblatt hinzufügen.
- Alles gut verrühren und zum Kochen bringen. Sobald es kocht, die Hitze reduzieren, so dass der Eintopf nur noch leicht köchelt.
- Den Deckel auf den Topf legen und das Fleisch für mindestens 1,5 Stunden schmoren lassen. Ich lasse es oft auch länger schmoren, bis das Fleisch richtig zart ist. Je länger es schmort, desto besser wird der Geschmack.
- Nach 1,5 Stunden die Karotten und Kartoffeln hinzufügen. Ich schneide die Karotten in Scheiben und die Kartoffeln in Würfel, damit sie gleichmäßig garen.
- Den Lauch und die Champignons ebenfalls hinzufügen.
- Alles gut verrühren und weitere 30-45 Minuten köcheln lassen, bis das Gemüse gar ist. Ich prüfe immer mit einer Gabel, ob die Kartoffeln weich sind.
- Den ausgelassenen Speck wieder in den Topf geben.
- Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Ich probiere den Eintopf immer wieder, um sicherzustellen, dass er gut gewürzt ist. Manchmal gebe ich noch einen Schuss Rotwein oder etwas Brühe hinzu, um den Geschmack zu verfeinern.
- Das Lorbeerblatt entfernen.
Servieren:
- Den Wikingertopf heiß servieren. Ich garniere ihn gerne mit frischer, gehackter Petersilie.
- Dazu passt hervorragend frisches Brot oder Baguette. Ich dippe das Brot gerne in die leckere Soße.
Tipps und Variationen:
- Gemüsevariationen: Du kannst natürlich auch anderes Gemüse verwenden, je nachdem was du gerade im Haus hast oder was dir schmeckt. Sellerie, Pastinaken oder Steckrüben passen auch sehr gut in den Wikingertopf.
- Fleischvariationen: Anstelle von Rindfleisch kannst du auch Schweinefleisch oder Lammfleisch verwenden. Achte aber darauf, die Garzeit entsprechend anzupassen.
- Schärfe: Wenn du es gerne etwas schärfer magst, kannst du eine kleine Chilischote oder etwas Cayennepfeffer hinzufügen.
- Bier: Anstelle von Rotwein kannst du auch dunkles Bier verwenden. Das gibt dem Gericht einen ganz besonderen Geschmack.
- Kräuter: Du kannst auch andere Kräuter verwenden, wie z.B. Rosmarin oder Salbei.
- Andicken: Wenn du die Soße etwas dicker haben möchtest, kannst du sie mit etwas Speisestärke oder Mehl andicken. Einfach etwas Speisestärke oder Mehl mit kaltem Wasser verrühren und in den kochenden Eintopf geben. Kurz aufkochen lassen, bis die Soße die gewünschte Konsistenz hat.
- Vorbereitung: Der Wikingertopf lässt sich auch sehr gut vorbereiten. Du kannst ihn am Vortag zubereiten und im Kühlschrank aufbewahren. Am nächsten Tag schmeckt er sogar noch besser, da die Aromen dann richtig durchgezogen sind.
Guten Appetit!
Ich hoffe, dir schmeckt mein Wikingertopf Rezept genauso gut wie mir und meiner Familie! Es ist ein herzhaftes und wärmendes Gericht, das perfekt für kalte Tage ist. Lass es dir schmecken!

Fazit:
Also, liebe Freunde der deftigen Küche, ich hoffe, ich konnte euch mit diesem Rezept für den Wikingertopf so richtig Appetit machen! Ich bin wirklich überzeugt, dass dieser Eintopf ein absolutes Muss für jeden ist, der herzhafte, unkomplizierte Gerichte liebt. Warum? Weil er einfach alles hat: Er ist super einfach zuzubereiten, steckt voller Geschmack, wärmt von innen und ist perfekt, um eine ganze Familie oder eine hungrige Meute satt zu bekommen. Und mal ehrlich, wer kann schon einem Topf voller saftigem Fleisch, knackigem Gemüse und einer würzigen Soße widerstehen?
Warum dieser Wikingertopf ein Muss ist:
Dieser Wikingertopf ist mehr als nur ein Rezept; er ist ein Erlebnis! Die Kombination aus verschiedenen Fleischsorten, die sich wunderbar ergänzen, das frische Gemüse, das für Biss sorgt, und die kräftige Würzung, die an ferne Zeiten erinnert, machen ihn zu etwas Besonderem. Er ist das perfekte Gericht für kalte Tage, für gemütliche Abende mit Freunden oder einfach, wenn man Lust auf etwas Deftiges hat. Und das Beste daran? Er ist so wandelbar!
Serviervorschläge und Variationen:
Ihr könnt den Wikingertopf ganz klassisch mit frischem Brot servieren, um die leckere Soße aufzutunken. Oder wie wäre es mit einem Klecks Schmand oder Joghurt für eine cremige Note? Auch ein frischer Salat passt hervorragend dazu, um einen Kontrast zu dem herzhaften Eintopf zu bilden. Und wenn ihr es noch etwas rustikaler mögt, könnt ihr ihn auch in einem ausgehöhlten Brotlaib servieren ein echter Hingucker!
Was die Variationen angeht, sind eurer Fantasie keine Grenzen gesetzt! Ihr könnt das Fleisch euren Vorlieben anpassen: Statt Schweinefleisch könnt ihr auch Lamm oder Rind verwenden. Oder wie wäre es mit einer vegetarischen Variante mit Räuchertofu und mehr Gemüse? Auch bei den Gemüsesorten könnt ihr variieren: Paprika, Zucchini, Aubergine alles, was euch schmeckt und gerade Saison hat, passt wunderbar in den Wikingertopf. Und wer es gerne etwas schärfer mag, kann noch eine Chili oder ein paar Chiliflocken hinzufügen.
Ich persönlich liebe es, noch ein paar geräucherte Speckwürfel am Ende hinzuzufügen, das gibt dem Ganzen noch einen extra rauchigen Geschmack. Und wenn ich mal keine Zeit habe, frisches Gemüse zu schnippeln, greife ich auch gerne mal zu einer Tiefkühlgemüsemischung das spart Zeit und ist genauso lecker.
Also, worauf wartet ihr noch? Traut euch und probiert dieses fantastische Rezept für den Wikingertopf aus! Ich bin mir sicher, ihr werdet es lieben. Und wenn ihr es ausprobiert habt, lasst mich unbedingt wissen, wie es euch geschmeckt hat! Teilt eure Erfahrungen, eure Variationen und eure Fotos mit mir ich bin schon ganz gespannt darauf, was ihr daraus macht. Viel Spaß beim Kochen und guten Appetit!
Vergesst nicht, Kochen soll Spaß machen! Experimentiert, probiert neue Dinge aus und kreiert euren ganz persönlichen Wikingertopf. Ich freue mich auf euer Feedback!
Wikingertopf Familienessen: Das einfache Rezept für ein leckeres Mahl
Ein herzhafter und wärmender Wikingertopf mit zartem Rindfleisch, Speck, Gemüse und aromatischen Kräutern. Perfekt für kalte Tage!
Ingredients
- 1 kg Rindfleisch (aus der Keule oder Oberschale), in 2-3 cm große Würfel geschnitten
- 2 große Zwiebeln, grob gehackt
- 4 Knoblauchzehen, fein gehackt
- 500 g Karotten, in Scheiben geschnitten
- 500 g Kartoffeln, geschält und in 2-3 cm große Würfel geschnitten
- 250 g Räucherspeck, gewürfelt
- 200 g Champignons, geviertelt
- 1 Stange Lauch, in Ringe geschnitten
- 1 Dose (400g) gehackte Tomaten
- 500 ml Rinderbrühe
- 200 ml Rotwein (trocken)
- 2 EL Tomatenmark
- 2 EL Öl (z.B. Rapsöl oder Sonnenblumenöl)
- 1 EL Paprikapulver (edelsüß)
- 1 TL Paprikapulver (rosenscharf)
- 1 TL getrockneter Thymian
- 1/2 TL getrockneter Majoran
- 1 Lorbeerblatt
- Salz und Pfeffer nach Geschmack
- Frische Petersilie, gehackt (zum Garnieren)
Instructions
- Fleisch vorbereiten: Rindfleisch in mundgerechte Würfel (2-3 cm) schneiden, Sehnen und überschüssiges Fett entfernen. In einer Schüssel mit Salz, Pfeffer, edelsüßem und rosenscharfem Paprikapulver vermischen und gut einmassieren.
- Anbraten und Anschwitzen: Einen großen Topf oder Bräter erhitzen. Öl hinzufügen und das Fleisch portionsweise darin anbraten, bis es von allen Seiten braun ist. Fleisch aus dem Topf nehmen und beiseite stellen.
- Speck in den Topf geben und auslassen, bis er knusprig ist. Speck ebenfalls aus dem Topf nehmen und beiseite stellen. Das ausgelassene Speckfett im Topf lassen.
- Gehackte Zwiebeln und Knoblauch in das Speckfett geben und bei mittlerer Hitze glasig andünsten. Tomatenmark hinzufügen und kurz mitrösten.
- Schmoren: Das angebratene Fleisch wieder in den Topf geben. Gehackte Tomaten, Rinderbrühe und Rotwein hinzufügen. Thymian, Majoran und Lorbeerblatt hinzufügen.
- Alles gut verrühren und zum Kochen bringen. Hitze reduzieren, so dass der Eintopf nur noch leicht köchelt. Deckel auf den Topf legen und das Fleisch für mindestens 1,5 Stunden schmoren lassen.
- Nach 1,5 Stunden die Karotten und Kartoffeln hinzufügen. Lauch und Champignons ebenfalls hinzufügen.
- Alles gut verrühren und weitere 30-45 Minuten köcheln lassen, bis das Gemüse gar ist.
- Den ausgelassenen Speck wieder in den Topf geben. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Lorbeerblatt entfernen.
- Servieren: Den Wikingertopf heiß servieren und mit frischer, gehackter Petersilie garnieren. Dazu passt frisches Brot oder Baguette.
Notes
- Gemüsevariationen: Sellerie, Pastinaken oder Steckrüben passen auch gut.
- Fleischvariationen: Schweinefleisch oder Lammfleisch können verwendet werden, Garzeit anpassen.
- Schärfe: Chilischote oder Cayennepfeffer hinzufügen.
- Bier: Dunkles Bier anstelle von Rotwein verwenden.
- Kräuter: Rosmarin oder Salbei verwenden.
- Andicken: Mit Speisestärke oder Mehl andicken.
- Vorbereitung: Kann am Vortag zubereitet werden.



