Zimtschneckenkuchen ohne Hefe: Schnell & einfach backen!

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Zimtschneckenkuchen Ohne Hefe Rezept – allein der Gedanke daran lässt mein Herz höherschlagen! Ich freue mich riesig, Ihnen heute eines meiner absoluten Lieblingsrezepte vorzustellen, das den unwiderstehlichen Geschmack klassischer Zimtschnecken einfängt, aber mit einem entscheidenden Vorteil: Es ist wesentlich einfacher und schneller zuzubereiten. Wer liebt nicht den heimeligen Duft von Zimt, der durch die Küche zieht, und das Versprechen eines süßen, unwiderstehlichen Gebäcks? Traditionelle Zimtschnecken, die ihren Ursprung in der skandinavischen Backkultur haben und weltweit, besonders in den USA, populär wurden, erfordern oft Geduld mit dem Hefeteig und können für manche eine kleine Herausforderung darstellen.

Genau hier kommt unser besonderes Rezept ins Spiel.

Warum ein Zimtschneckenkuchen ohne Hefe?

Weil er all die geliebten Aromen – den warmen, würzigen Zimt, die süße Glasur und den saftigen Teig – in einer unkomplizierten Kuchenform vereint. Sie müssen nicht auf das aufwendige Gehen des Teiges warten, was dieses Gericht perfekt für spontane Backlust oder für Tage macht, an denen es einfach schnell gehen muss. Dieses Zimtschneckenkuchen Ohne Hefe Rezept ist ein echter Genuss, der nicht nur durch seinen fantastischen Geschmack überzeugt, sondern auch durch seine unglaublich weiche, feuchte Textur und die unwiderstehlich cremige Füllung. Er ist ideal für ein gemütliches Frühstück, den Brunch am Wochenende oder einfach als süße Begleitung zum Nachmittagskaffee. Ich bin mir sicher, Sie werden ihn genauso lieben wie ich!

Zutaten:

  • Für den saftigen Kuchenteig:

    • 300 g Weizenmehl (Type 405), gesiebt
    • 1 Päckchen Backpulver (ca. 16 g)
    • 1/2 Teelöffel Natron (Speisesoda)
    • 1/4 Teelöffel feines Salz
    • 150 g ungesalzene Butter, Zimmertemperatur und sehr weich
    • 200 g feiner Kristallzucker
    • 2 Päckchen Vanillezucker (oder 1 Teelöffel reiner Vanilleextrakt)
    • 2 große Eier, Zimmertemperatur
    • 240 ml Buttermilch, Zimmertemperatur
  • Für die unwiderstehliche Zimtfüllung:

    • 100 g brauner Zucker (alternativ Rohrzucker)
    • 2 Esslöffel gemahlener Zimt, von guter Qualität
    • 60 g ungesalzene Butter, geschmolzen und leicht abgekühlt
  • Für die cremige Frischkäse-Glasur:

    • 100 g Frischkäse (Doppelrahmstufe), Zimmertemperatur
    • 50 g ungesalzene Butter, Zimmertemperatur und sehr weich
    • 200 g Puderzucker, unbedingt gesiebt
    • 1 Teelöffel Vanilleextrakt
    • 1-2 Esslöffel Milch oder Sahne (je nach gewünschter Konsistenz)

Vorbereitung: Die Basis des Zimtschneckenkuchens

Liebe Backfreunde, ich zeige euch heute, wie wir einen traumhaft saftigen Zimtschneckenkuchen ganz ohne Hefe zaubern können. Der Teig ist wunderbar einfach zuzubereiten und das Ergebnis wird euch begeistern!

  1. Den Ofen vorheizen und die Backform vorbereiten:
    Bevor wir mit dem Teig beginnen, heizen wir unseren Backofen auf eine Temperatur von 175°C Ober-/Unterhitze vor. Das ist wichtig, damit der Kuchen sofort in die richtige Hitze kommt und gleichmäßig backt. Eine Springform (26 cm Durchmesser) oder eine quadratische Backform (ca. 23×23 cm) bereiten wir sorgfältig vor. Ich empfehle, sie gründlich mit Butter einzufetten und anschließend leicht mit Mehl zu bestäuben. Überschüssiges Mehl klopfe ich immer vorsichtig aus. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, kann den Boden der Springform auch mit Backpapier auslegen. Bei einer quadratischen Form kann man auch Backpapier so zuschneiden, dass es über die Ränder hängt – das erleichtert später das Herausheben des fertigen Kuchens.
  2. Die trockenen Zutaten vermischen:
    In einer mittelgroßen Schüssel vermischen wir nun die trockenen Zutaten für unseren Kuchenteig. Gebt das gesiebte Mehl, das Backpulver, das Natron und das Salz hinein. Ich finde es wichtig, diese Zutaten mit einem Schneebesen gut zu verrühren, damit sich das Backpulver und das Natron gleichmäßig verteilen können. Das sorgt dafür, dass der Kuchen später schön locker und fluffig wird. Lasst diese Mischung fürs Erste beiseite.
  3. Die feuchten Zutaten cremig schlagen:
    In einer größeren Schüssel, idealerweise der Schüssel eurer Küchenmaschine oder einer, die groß genug für einen Handmixer ist, geben wir die sehr weiche Butter, den Kristallzucker und den Vanillezucker. Nun schlagen wir diese Mischung mit einem elektrischen Handmixer oder der Küchenmaschine auf mittlerer bis hoher Stufe für etwa 3 bis 5 Minuten. Es ist entscheidend, dass die Masse hell und richtig schaumig wird. Dies ist der erste wichtige Schritt für einen luftigen Kuchen, denn hier wird viel Luft in die Butter-Zucker-Mischung eingearbeitet. Kratzt die Seiten der Schüssel zwischendurch immer mal wieder mit einem Teigschaber ab, um sicherzustellen, dass alles gut vermischt wird.
  4. Eier einzeln einarbeiten:
    Sobald die Butter-Zucker-Mischung schön hell und cremig ist, geben wir die Eier hinzu – aber nicht alle auf einmal! Ich gebe jedes Ei einzeln dazu und rühre es gut ein, bevor das nächste folgt. Jedes Ei sollte vollständig in die Masse eingearbeitet sein, bevor das nächste Ei hinzugefügt wird. Das dauert jeweils etwa 30 Sekunden bis eine Minute pro Ei. Es ist wichtig, dass die Eier Zimmertemperatur haben, da sie sich so besser mit der Butter verbinden und die Emulsion nicht gerinnt. Wenn die Eier kalt sind, kann die Mischung gerinnen, was die Textur des Kuchens beeinträchtigen könnte.
  5. Mehl und Buttermilch abwechselnd unterrühren:
    Jetzt kommt der Feinschliff für unseren Kuchenteig. Wir fügen die trockenen Zutaten und die Buttermilch abwechselnd zur Butter-Ei-Mischung hinzu. Beginnt und endet dabei immer mit den trockenen Zutaten. Das bedeutet: Zuerst etwa ein Drittel der Mehlmischung kurz unterrühren (nicht zu lange mixen!). Dann die Hälfte der Buttermilch dazugeben und nur so lange rühren, bis sie gerade so eingearbeitet ist. Wiederholt diesen Vorgang: zweites Drittel Mehl, restliche Buttermilch, und schließlich das letzte Drittel Mehl. Ein wichtiger Hinweis: Rührt den Teig immer nur so lange, bis die Zutaten gerade eben vermischt sind. Übermäßiges Rühren kann dazu führen, dass sich das Gluten im Mehl zu stark entwickelt, was den Kuchen zäh statt zart macht. Ich wechsle am Ende gerne auf einen Teigschaber, um das letzte bisschen Mehl von Hand unterzuheben und sicherzustellen, dass keine Mehlnester zurückbleiben. Der Teig sollte am Ende glatt und cremig sein.

Die verführerische Zimtfüllung zubereiten

Was wäre ein Zimtschneckenkuchen ohne seine charakteristische, duftende Zimtfüllung? Sie ist das Herzstück dieses Rezepts und verleiht dem Kuchen seinen unverwechselbaren Geschmack. Die Zubereitung ist denkbar einfach.

  1. Zimtfüllung vorbereiten:
    In einer kleinen Schüssel vermischen wir den braunen Zucker mit dem gemahlenen Zimt. Ich liebe den Geruch von Zimt, der sich dabei in der Küche verbreitet! Gebt dann die geschmolzene, aber leicht abgekühlte Butter hinzu und rührt alles gut um, bis eine streichfähige, aber krümelige Masse entsteht. Es ist wichtig, dass die Butter nicht zu heiß ist, da sie sonst den Zucker auflöst und die Konsistenz der Füllung verändert. Die Konsistenz sollte so sein, dass sie sich gut auf dem Teig verteilen lässt, aber nicht vollständig flüssig ist. Diese aromatische Mischung wird später die wunderschönen Zimtschnecken-Muster in unserem Kuchen bilden und für einen herrlichen Geschmack sorgen. Stellt diese Schüssel ebenfalls beiseite.

Der Schichtprozess: Wie der Zimtschneckenkuchen seine Form annimmt

Nun kommt der spannende Teil, bei dem wir unseren Zimtschneckenkuchen schichten. Diese Methode sorgt nicht nur für das klassische Aussehen, sondern verteilt auch die Zimtfüllung perfekt im ganzen Kuchen.

  1. Erste Teigschicht in die Form geben:
    Nehmt etwa die Hälfte des vorbereiteten Kuchenteigs und gebt ihn gleichmäßig in die vorbereitete Backform. Ich verwende gerne einen Teigschaber oder die Rückseite eines Löffels, um den Teig sanft bis an die Ränder der Form zu verteilen und eine glatte Oberfläche zu schaffen. Achtet darauf, dass die Schicht möglichst eben ist, damit der Kuchen später gleichmäßig backt.
  2. Die erste Zimtfüllungsschicht auftragen:
    Über dieser ersten Teigschicht verteilen wir nun vorsichtig etwa die Hälfte der Zimtfüllung. Ich nehme dafür gerne meine Finger oder einen kleinen Löffel und streue die Mischung gleichmäßig über den Teig. Versucht, die Füllung bis etwa 1 cm vor dem Rand zu verteilen, damit sie beim Backen nicht zu stark an den Seiten hochsteigt und verbrennt. Die Zimtfüllung sollte eine schöne, durchgehende Schicht bilden, die später für die leckere Spiraloptik sorgt.
  3. Zweite Teigschicht hinzufügen:
    Den restlichen Kuchenteig geben wir nun löffelweise oder mit einem Teigschaber vorsichtig über die Zimtfüllung. Es ist wichtig, den Teig nicht einfach “draufzuklatschen”, da sonst die Zimtfüllung verrutschen könnte. Ich setze kleine Kleckse Teig auf die Zimtschicht und verteile diese dann ganz behutsam mit der Rückseite eines Löffels oder einem kleinen Spatel, bis die Zimtfüllung vollständig bedeckt ist. Auch hier ist eine gleichmäßige Verteilung entscheidend.
  4. Zweite Zimtfüllungsschicht und der finale Wirbel:
    Verteilt die restliche Zimtfüllung auf die gleiche Weise wie zuvor über die obere Teigschicht. Wieder lasse ich einen kleinen Rand frei. Jetzt kommt der Trick, der dem Kuchen sein typisches Zimtschnecken-Muster verleiht: Nehmt einen Holzspieß, ein langes Zahnstocher oder ein dünnes Messer und zieht damit vorsichtige, wirbelnde Bewegungen durch die obere Schicht. Beginnt am Rand und zieht spiralenförmig oder in Zickzack-Mustern durch die Füllung und den Teig. Aber nicht zu tief! Ziel ist es, die Zimtfüllung leicht in den Teig zu ziehen, um schöne Marmorierungen zu erzeugen. Man kann auch einfach in ein paar Kreisen durch den Teig gehen, das reicht schon für ein tolles Muster. Seid dabei nicht zu perfektionistisch, jeder Wirbel ist einzigartig und macht euren Kuchen besonders.

Backen zum perfekten Genuss

Der Kuchen ist nun fertig geschichtet und wartet nur noch darauf, im Ofen zu einem goldbraunen Meisterwerk zu werden. Dieser Schritt erfordert etwas Geduld und Aufmerksamkeit, aber das Ergebnis wird euch für die Wartezeit belohnen.

  1. Den Kuchen backen:
    Stellt die Backform vorsichtig in den vorgeheizten Ofen (175°C Ober-/Unterhitze) auf den mittleren Rost. Die Backzeit beträgt in der Regel zwischen 45 und 60 Minuten. Die genaue Backzeit kann je nach Ofen variieren, daher ist es wichtig, den Kuchen im Auge zu behalten. Nach etwa 40 Minuten beginne ich, den Kuchen regelmäßig zu prüfen.

    Wann ist der Kuchen fertig?

    Der Kuchen ist fertig, wenn er goldbraun ist und sich fest anfühlt, wenn man ihn leicht in der Mitte antippt. Der beste Test ist jedoch der Stäbchentest: Stecht einen Holzspieß oder ein dünnes Messer in die Mitte des Kuchens. Kommt es sauber und ohne flüssige Teigreste heraus, ist der Kuchen perfekt durchgebacken. Sollte der Kuchen zu schnell bräunen, könnt ihr ihn locker mit etwas Alufolie abdecken, um die Oberfläche vor dem Verbrennen zu schützen, während das Innere weiter backt.

  2. Abkühlen lassen:
    Sobald der Zimtschneckenkuchen fertig gebacken ist, nehmt ihn aus dem Ofen und lasst ihn zunächst für etwa 10-15 Minuten in der Form auf einem Kuchengitter abkühlen. In dieser Zeit setzt sich der Kuchen noch etwas und lässt sich später leichter aus der Form lösen. Danach löst ihr vorsichtig den Rand der Springform oder stürzt den Kuchen aus der quadratischen Form auf das Gitter und lasst ihn dort vollständig auskühlen. Es ist wichtig, dass der Kuchen vor dem Auftragen der Glasur komplett kalt ist, da die Glasur sonst schmilzt und nicht richtig fest wird. Dies ist ein entscheidender Schritt für die Optik und Textur der Glasur.

Die Krönung: Eine himmlische Frischkäse-Glasur

Die cremige Frischkäse-Glasur ist das Tüpfelchen auf dem i und macht diesen Zimtschneckenkuchen erst zu einem echten Genuss. Sie rundet den süßen Zimtgeschmack perfekt ab und sorgt für eine unwiderstehliche Konsistenz.

  1. Frischkäse-Glasur zubereiten:
    Während der Kuchen abkühlt, bereiten wir die himmlische Glasur zu. In einer mittelgroßen Schüssel gebt ihr den zimmerwarmen Frischkäse und die sehr weiche Butter. Schlage diese beiden Zutaten mit einem elektrischen Handmixer oder einer Küchenmaschine auf mittlerer Stufe, bis die Masse wunderbar cremig und ohne Klümpchen ist. Das kann ein bis zwei Minuten dauern. Es ist absolut wichtig, dass sowohl Frischkäse als auch Butter Zimmertemperatur haben, da sie sich sonst nicht glatt verbinden und die Glasur klumpig werden könnte.
  2. Puderzucker und Vanille einarbeiten:
    Sobald Frischkäse und Butter cremig sind, gebt den gesiebten Puderzucker hinzu. Ich betone immer wieder, wie wichtig es ist, den Puderzucker zu sieben, da er sonst oft kleine Klümpchen enthält, die sich später nur schwer auflösen lassen. Schlagt die Mischung auf niedriger Stufe, bis der Puderzucker eingearbeitet ist, und erhöht dann die Geschwindigkeit auf mittel bis hoch. Schlage die Glasur für weitere 2-3 Minuten, bis sie sehr hell, luftig und cremig ist. Zum Schluss rührt ihr den Vanilleextrakt ein. Wenn die Glasur zu dick erscheint, könnt ihr esslöffelweise Milch oder Sahne hinzufügen, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Sie sollte dick genug sein, um auf dem Kuchen zu bleiben, aber noch gut streichfähig.

Servieren und Genießen

Der Moment ist gekommen! Euer “Zimtschneckenkuchen Ohne Hefe Rezept” ist nun bereit, seine volle Pracht zu entfalten und eure Geschmacksknospen zu verwöhnen.

  1. Den Kuchen glasieren:
    Wenn der Zimtschneckenkuchen vollständig abgekühlt ist, verteilt die cremige Frischkäse-Glasur großzügig darauf. Ich verwende hierfür einen Teigschaber oder die Rückseite eines Löffels, um die Glasur gleichmäßig zu verstreichen. Man kann sie bis zu den Rändern verteilen oder einen kleinen Rand frei lassen, je nach Geschmack. Wer es besonders schön mag, kann auch eine Spritztülle verwenden, um Muster aufzuspritzen, aber die rustikale Verteilung ist meistens am charmantesten und einfachsten.
  2. Optional: Garnieren und servieren:
    Für einen zusätzlichen Wow-Effekt könnt ihr den fertigen Zimtschneckenkuchen mit einer Prise Zimt bestreuen oder ein paar gerösteten Pekannüssen oder Walnüssen garnieren. Ich persönlich liebe es, ihn pur zu genießen, aber kleine Extras machen sich immer gut. Dieser Zimtschneckenkuchen schmeckt lauwarm am besten, daher könnt ihr ihn, falls er zu kalt geworden ist, vor dem Servieren kurz für ein paar Sekunden in der Mikrowelle erwärmen oder ein paar Minuten bei niedriger Temperatur im Ofen. Er ist perfekt für den Kaffee am Nachmittag, als Dessert oder einfach so für zwischeurch. Ich wünsche euch einen himmlischen Genuss mit diesem einfachen, aber unglaublich leckeren Zimtschneckenkuchen Ohne Hefe Rezept!

Zimtschneckenkuchen ohne Hefe: Schnell & einfach backen!

Fazit:

Meine lieben Backfreunde, wenn Sie bisher gezögert haben, sich an einen Zimtschneckenkuchen zu wagen, weil Ihnen der Gedanke an Hefe zu aufwändig oder die Gehzeiten zu lang erschienen, dann kann ich Ihnen versichern: Ihre Suche nach dem perfekten, unkomplizierten Rezept hat mit diesem Zimtschneckenkuchen Ohne Hefe Rezept ein glückliches Ende gefunden! Ich habe dieses fantastische Gebäck unzählige Male gebacken, und es begeistert jedes Mal aufs Neue, sowohl mich als auch meine Gäste. Es ist die perfekte Symbiose aus dem unwiderstehlichen, würzigen Aroma klassischer Zimtschnecken und der unschlagbaren Einfachheit eines Kuchens, der ohne aufwändige Gehzeiten auskommt. Das bedeutet für Sie: keine langen Wartezeiten, kein knetintensiver Teig – stattdessen pure Freude am Backen und ein Ergebnis, das in kürzester Zeit bereit zum Genießen ist.

Die wahre Magie dieses Kuchens liegt in seiner scheinbaren Einfachheit und doch tiefgründigen Geschmackstiefe. Stellen Sie sich vor: ein wunderbar saftiger, buttriger Teig, der zartschmelzend im Mund zergeht, durchzogen von einer aromatischen, karamellisierten Füllung aus braunem Zucker und dem wärmenden Duft von Zimt, der sich beim Backen im ganzen Haus verbreitet. Obenauf thront dann noch eine unwiderstehliche Frischkäseglasur, die das Ganze perfekt abrundet und ihm eine cremig-süße Note verleiht. Es ist das ultimative Wohlfühlessen, das an gemütliche Sonntagmorgen erinnert, Kindheitserinnerungen an Großmutters Küche weckt und einfach glücklich macht. Ich persönlich finde, es gibt kaum etwas Besseres, als den Duft von frisch gebackenem Zimt, der durch die Wohnung zieht und Vorfreude auf den ersten Bissen weckt. Und dieser Kuchen liefert genau das, und zwar ohne den geringsten Stress. Er ist perfekt für spontanen Besuch, für ein entspanntes Frühstück am Wochenende, für die Kaffeetafel am Nachmittag oder einfach, wenn Sie sich selbst und Ihren Liebsten etwas Gutes tun möchten.

Ihre individuellen Serviervorschläge und köstliche Variationen

Obwohl dieser Zimtschneckenkuchen an sich schon ein Gedicht ist und pur genossen werden kann, liebe ich es, mit kleinen Anpassungen noch mehr aus ihm herauszuholen und das Geschmackserlebnis zu variieren. Mein erster und wichtigster Tipp: Servieren Sie ihn unbedingt noch lauwarm! Dann ist der Teig am saftigsten, die Zimtfüllung noch herrlich schmelzend, und die Aromen entfalten sich am besten. Eine Kugel cremiges Vanilleeis dazu oder ein Klecks frisch geschlagene Sahne – und Sie haben ein Dessert, das jeden begeistert und in Rekordzeit vergriffen sein wird. Zum Kaffee oder Tee ist er natürlich auch ein wahrer Genuss und eine wunderbare Alternative zu klassischen Kuchen. Ich habe ihn auch schon als strahlendes Highlight auf einem Brunch-Buffet angeboten, wo er stets zu den ersten Leckereien gehörte, die komplett verzehrt waren.

Aber warum nicht ein wenig experimentieren und dem Kuchen Ihre persönliche Note verleihen? Wenn Sie Nüsse lieben, können Sie gehackte Pekannüsse oder Walnüsse unter die Zimtfüllung mischen oder sie vor dem Backen auf den Kuchen streuen. Das verleiht dem Kuchen eine zusätzliche Textur, einen feinen Crunch und einen nussigen Biss, den ich persönlich sehr schätze. Für eine fruchtigere Note probieren Sie doch einmal, kleine Apfelwürfelchen oder sogar ein paar frische Beeren – wie Himbeeren oder Blaubeeren – in die Zimtfüllung zu integrieren. Besonders Äpfel und Zimt sind eine himmlische Kombination, die in diesem Kuchen hervorragend funktioniert und ihm eine zusätzliche Saftigkeit verleiht. Ich habe auch schon eine Prise Kardamom oder Muskatnuss zur Zimtmischung gegeben, um dem Aroma noch mehr Tiefe und eine leicht exotische Note zu verleihen. Die Möglichkeiten sind endlos, und Ihrer Kreativität sind keine Grenzen gesetzt!

Was die Glasur angeht, können Sie ebenfalls kreativ werden. Während meine empfohlene Frischkäseglasur ein absoluter Klassiker ist und den Kuchen wunderbar ergänzt, können Sie auch eine einfache Puderzuckerglasur mit etwas Zitronensaft für eine frische, leicht säuerliche Note zubereiten. Oder wie wäre es mit einer Karamell- oder Ahornsirupglasur für noch mehr Süße und eine andere, herbstliche Geschmacksrichtung? Sie könnten auch etwas Kakaopulver in die Glasur rühren, um eine Schokoladennote zu erzielen. Ich ermutige Sie wirklich, Ihre eigene persönliche Note einzubringen und den Kuchen zu Ihrem ganz eigenen Signature-Gebäck zu machen, das Ihre Familie und Freunde lieben werden.

Jetzt sind Sie dran: Backen, Genießen und Teilen Sie Ihre Freude!

Ich hoffe von Herzen, dass ich Sie mit meiner Begeisterung für dieses Gebäck anstecken konnte und Sie sich nun inspiriert fühlen, dieses fantastische Zimtschneckenkuchen Ohne Hefe Rezept selbst auszuprobieren. Es ist wirklich einfacher, als Sie vielleicht denken, und das Ergebnis ist so unglaublich lohnend. Nehmen Sie sich die Zeit, genießen Sie den Prozess des Backens, der Ihr Zuhause mit einem herrlichen Duft erfüllen wird, und freuen Sie sich auf den Moment, in dem Sie den ersten Bissen dieses himmlischen Kuchens nehmen. Es ist eine kleine Auszeit vom Alltag, ein Moment des puren Genusses, den Sie sich verdient haben und der Körper und Seele wärmt.

Ich bin unglaublich gespannt darauf, von Ihren Backerfahrungen zu hören! Teilen Sie Ihre Kreationen mit mir und der Back-Community. Haben Sie das Rezept genau befolgt oder haben Sie eigene Variationen ausprobiert, die besonders gut ankamen? Welches war Ihr Lieblings-Serviervorschlag oder Ihre bevorzugte Glasur? Ich liebe es, zu sehen, wie andere Bäcker meine Rezepte interpretieren und welche Freude sie daran finden. Zögern Sie nicht, Ihre Gedanken, Fotos und vielleicht sogar neue Ideen in den Kommentaren zu hinterlassen. Ihre Rückmeldung ist unheimlich wertvoll und hilft nicht nur mir, sondern auch anderen Lesern, das Beste aus diesem wunderbaren Rezept herauszuholen und vielleicht sogar neue Lieblingskombinationen zu entdecken. Lassen Sie uns gemeinsam die Welt ein kleines bisschen süßer und zimtiger machen!


Zimtschneckenkuchen Ohne Hefe Rezept

Zimtschneckenkuchen Ohne Hefe Rezept

Ein schnelles und einfaches Rezept für Zimtschneckenkuchen ohne Hefe, mit saftigem Teig, würziger Zimtfüllung und einer einfachen Puderzuckerglasur. Ideal für spontane Backlust und perfekt zum Kaffee.

Vorbereitungszeit
30 Minutes

Kochzeit
50 Minutes

Gesamtzeit
20 Minutes

Portionen
1 Kuchen (ca. 12 Portionen)

Zutaten

  • 350g Mehl
  • 0.5 TL Salz
  • 120g Zucker
  • 3 TL (Weinstein) Backpulver
  • 300ml Milch
  • 2 Stück Eier
  • 1 TL Vanillepaste
  • 70g Butter, geschmolzen
  • 110g Butter, geschmolzen
  • 100g Brauner Zucker
  • 1 EL Mehl
  • 1 EL Ceylon Zimt
  • 170g Puderzucker
  • 1 TL Vanillepaste
  • 6-8 EL Milch

Anweisungen

  1. Step 1
    Ofen auf 175°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Eine 26cm Springform oder 23x23cm quadratische Backform einfetten und leicht bemehlen oder mit Backpapier auslegen.
  2. Step 2
    In einer Schüssel 350g Mehl, Backpulver und Salz gut verrühren. Beiseitestellen.
  3. Step 3
    In einer großen Schüssel 110g geschmolzene Butter, 120g Zucker und 1 TL Vanillepaste 3-5 Minuten hell und schaumig schlagen. 2 Eier einzeln unterrühren, bis sie vollständig eingearbeitet sind.
  4. Step 4
    Abwechselnd die Mehlmischung und 300ml Milch in drei Teilen zur Butter-Ei-Mischung geben, beginnend und endend mit Mehl. Nur so lange rühren, bis alles gerade vermischt ist und keine Mehlnester mehr zu sehen sind.
  5. Step 5
    In einer kleinen Schüssel 100g braunen Zucker, 1 EL Mehl, 1 EL Ceylon Zimt und 70g geschmolzene Butter verrühren, bis eine streichfähige, krümelige Masse entsteht.
  6. Step 6
    Die Hälfte des Teigs gleichmäßig in die vorbereitete Backform geben. Die Hälfte der Zimtfüllung darüber streuen, dabei einen kleinen Rand lassen. Den restlichen Teig vorsichtig über die Zimtfüllung geben und glatt streichen. Die restliche Zimtfüllung auf der oberen Teigschicht verteilen. Mit einem Holzspieß spiralförmige oder zickzackförmige Muster ziehen, um die Füllung leicht in den Teig zu marmorieren.
  7. Step 7
    Den Kuchen für 45-60 Minuten im vorgeheizten Ofen backen, oder bis er goldbraun ist und ein in die Mitte gestecktes Holzstäbchen sauber herauskommt. Bei Bedarf mit Alufolie abdecken.
  8. Step 8
    Kuchen 10-15 Minuten in der Form abkühlen lassen, dann auf ein Kuchengitter stürzen und vollständig auskühlen lassen.
  9. Step 9
    170g Puderzucker mit 1 TL Vanillepaste und 6-8 EL Milch verrühren, bis eine glatte, streichfähige Glasur entsteht. Den vollständig abgekühlten Kuchen großzügig damit bestreichen. Optional mit einer Prise Zimt garnieren und lauwarm servieren.

Wichtige Informationen

Nährwerte (Pro Portion)

Es ist wichtig, diese Informationen als ungefähr zu betrachten und nicht als definitive Gesundheitsberatung zu verwenden.

Allergie-Informationen

Bitte überprüfen Sie die Zutaten auf mögliche Allergene und konsultieren Sie bei Zweifeln einen Gesundheitsfachmann.

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